BV Brambauer droht die graue Maus der Bezirksliga zu werden

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Hinten sicher, vorne ungefährlich. Die Saison des BV Brambauer fällt bislang in die Kategorie „trist“. Änderung ist nicht in Sicht.

Brambauer

, 23.09.2019, 12:51 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit 3:3 Toren waren die Bezirksliga-Fußballer des BV Brambauer am Sonntag in ihr Heimspiel gegen die DJK TuS Körne (1:2) gegangen. Ein Tor fiel also durchschnittlich in den bisherigen sechs Partien der Brambaueraner - Freunde von Spektakel sind bisher nicht warm geworden mit dem Fußball des BVB.

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So sicher Brambauer auch steht, so diszipliniert es auch im Kollektiv verteidigt - so wenig gelingt vorne. Kommt der BVB mal zum Abschluss, dann meistens durch Standards oder die berühmte „Brechstange“ in der Schlussphase. Gelungene Spielzüge? In der Regel Fehlanzeige.

Jascha Keller: „Sind nicht an unsere Leistungsgrenze gekommen“

Da man im Fußball aber nun mal Tore braucht, um Spiele zu gewinnen, wird der BVB in dieser Saison nur gegen den Abstieg spielen. Wenn es gut läuft, etabliert er sich frühzeitig im Niemandsland der Tabelle. Diese Erkenntnis hat sich längst auch im Lager der Brambaueraner durchgesetzt. „Wir haben nicht gepunktet, weil wir nicht an unsere Leistungsgrenze gekommen sind. Dafür ist die Liga zu stark. Wenn wir nicht auf hundert Prozent kommen, holen wir keine Punkte, das ist ganz einfach“, machte Trainer Jascha Keller am Sonntag nach Schlusspfiff klar.

Ihm fehlen die Optionen in der Offensive. Bitter, dass dort mit Enrico Christal der wohl beste Einzelspieler nach wie vor mit Abwesenheit glänzt. Denn Brambauer fehlen Spieler, die ihren Gegenspieler im Eins-gegen-eins schlagen können, die ein erfolgreiches Tempodribbling hinlegen können.

BV Brambauer droht die graue Maus der Bezirksliga zu werden

Offensivspieler Kevin Coerdt und seine Mannschaftskollegen blieben gegen Körne die meiste Zeit blass. © Timo Janisch

Doch nicht nur vorne drückt aktuell der Schuh. Generell fehlen aufgrund der fast schon chronischen Personalnot auf einigen Positionen die Alternativen. 15 Spieler standen Keller am Sonntag zur Verfügung - 22 Spieler zählt sein Kader eigentlich „So wie man trainiert, spielt man auch. Wir hatten eine schlechte Trainingswoche.“, so Keller. Die „Gesunde Konkurrenz“ fehle den Brambaueranern aktuell.

Dass der BVB in der Tabelle unten reinrutschen könnte, glaubt Körnes Trainer Dominik Grobe übrigens nicht. Stattdessen haderte er mit dem weitläufigen Kunstrasen der Brambaueraner Glückauf-Arena. „Wir kriegen es einfach auf dem Platz nicht hin. Dadurch, dass es so viele Unterbrechungen gab, sind wir einfach nicht in unseren Fluss gekommen“, sagte Grobe.

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