BV Brambauer: Hitzeschlacht gewonnen

BRAMBAUER Der Neuaufbau beim Fußball-Westfalenligisten BV Brambauer 13/45 trägt Früchte. Deutlich zeigt sich dies mit dem verdienten 5:2 über SuS Langscheid/Enkhausen, dem ersten Saisonsieg.

von Von Bernd Janning

, 01.09.2008, 13:42 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bei der Hitze am Sonntag im Kessel der Glückauf-Arena waren die Spieler des BV Brambauer ? hier Maximilian Pelka und Dennis Stolzenhoff ? und von der SuS Langscheid/Enkhausen klatschnass geschwitzt.

Bei der Hitze am Sonntag im Kessel der Glückauf-Arena waren die Spieler des BV Brambauer ? hier Maximilian Pelka und Dennis Stolzenhoff ? und von der SuS Langscheid/Enkhausen klatschnass geschwitzt.

Vorausgegangen war eine Zeit des Zweifelns. Platz drei beim eigenen Turnier passte weder sportlich noch von der Prämie her auf die Rechnung der Schwarz-Weiß-Roten. Beim 2:2 zum Saisonauftakt gegen den starken Aufsteiger Aplerbeck wurde zwar ein 0:2 wett gemacht. Aber die Mannschaft ließ auch zwei Punkte liegen. Beim darauf folgenden 2:5 bei Neuling SSV Mühlhausen waren es sogar deren drei.

In der zweiten Runde des Landespokals ließ die Mannschaft erstmals richtig durchblicken, was wirklich in ihr steckt. 8:9 nach Elfmeterschießen gegen eine Mannschaft zu verlieren, die eine Klasse höher spielt, das ist alles andere als eine Schande.

Um so höher ist der erste Dreier drei Tage später zu bewerten. Die 120 Minuten Pokal-Fight steckten dem Team noch sichtbar in den Knochen. Dazu kam die hochsommerliche Hitze, die noch durch den Kunstrasen in der Glückauf-Arena verstärkt wurde. "Wer von oben zuschaut, vergisst leicht, was da unten los ist", erklärte BVB-Trainer Dirk Bördeling, unter welchen Bedingungen seine Mannen malochen mussten.

Sprung auf Rang sieben

Der Lohn der Strapaze zeigt sich jetzt auch in der Tabelle. Der BVB machte den größten Sprung - vom 14. auf den siebten Rang.Das ist eine wichtige Entwicklung beim Blick nach vorn. Denn es folgen zwei Auswärtsspiele in Serie, in denen dem BVB vermutlich alles abverlangt wird: beim DSC Wanne-Eickel und beim souveränen Tabellenführer FC Recklinghausen.

Da ist es gut, dass die Mannschaft sich zu finden scheint. Der Trainer lobt zum Beispiel sein Trio in der Abwehr - Denis Köse, Elvedin Joldic und Maximilian Pelka. Ein Sonderlob spricht er David Sawatzki aus, der Enkhausens gefährlichen Kulisch kalt stellte. "Und wir können bei solchen Schweiß treibenden Temperaturen noch einmal von der Bank nachlegen und Spieler wie Tobias Retzlaff, Daniel Schaffer oder Dennis Stolzenhoff bringen", sagt der Trainer in dem Bewusstsein eines großen Kaders auf hohem Niveau.

Elikfalla springt für Botta ein Einen wichtigen Mann vergisst der Übungsleiter nicht: Mehmet Elikalfa, lange Zeit ohne Spiel, zuletzt verletzt, sprang Sonntag (31. august) für den gesperrten Torwart Robert Botta ein. Auch die Abwehr sorgte dafür, dass Elikalfa wenig geprüft wurde.

Am Mittwoch (3. September) wartet auf ihn - oder eventuell Youngster Alexander Rusch - nun in der fünften Runde des Kreispokals beim Bezirksligisten Nette die nächste Aufgabe. "Wir wollen auf jeden Fall weiterkommen", setzt Bördeling auf das erneute Erreichen der Runde auf Landesebene. Käme Botta mit zwei Pflichspielen Sperre davon, könnte er schon am Sonntag (7. September) in Wanne-Eickel wieder im Kasten stehen.

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