BV Brambauer II wundert sich über Platzsperre und ärgert sich über Neuansetzung

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Das Derby zwischen dem FC Brambauer und dem BV Brambauer II ist kurzfristig verlegt worden - wegen Unbespielbarkeit des Platzes. Einen neuen Termin gibt es bereits. Das ärgert den BVB.

Brambauer

, 01.12.2019, 12:15 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am frühen Samstagnachmittag gegen 14 Uhr fuhren einige Spieler des Fußball-B-Ligisten BV Brambauer II zum Sportplatz des FC Brambauer, Zum Karrenbusch - um sich einen Überblick vom Ascheplatz zu verschaffen. Kurz zuvor hatte der BVB über den Internetdienst „fussball.de“ erfahren, dass das für Sonntagnachmittag angesetzte Derby verlegt wurde - aus witterungsbedingten Gründen. Die Stadt Lünen hat den Platz kurzfristig gesperrt. Einen neuen Termin gibt es bereits. Darüber ärgert sich der BVB.

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„Erst einmal wurden wir als Trainerteam gar nicht benachrichtigt, dass das Spiel verlegt wurde. Abends haben wir mit Rainer Manns (Geschäftsführer BV Brambauer, Anm. d. Red.) gesprochen. Die Gründe waren, dass der Platz unter Wasser steht und nicht bespielbar ist“, so Patrick Botta, Trainer der BVB-Reserve. Die Spieler, die am Samstagnachmittag vor Ort waren, hielten den Zustand des Platzes mit einem Foto fest. Für Botta ist klar: Der Platz wäre bespielbar gewesen.

„Nicht bespielbar sieht anders aus“

„Ich habe schon deutlich schlechtere Wetterverhältnisse erlebt, bei denen gespielt wurde. Nicht bespielbar sieht anders aus“, so Botta. Diese Redaktion hat die Stadt Lünen am Sonntag via E-Mail um eine Stellungnahme zur Platzsperre gebeten.

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Auch Akin Bayrakli, Coach des FC Brambauer, hätte am Sonntag das Derby gerne ausgetragen, wenngleich er direkt betont: „Bei diesen Wetterverhältnissen ist es schwer. Irgendwo ist die Gesundheit wichtiger“, so der FCB-Trainer.

Das Nachholspiel soll nun am Sonntag, 15. Dezember, um 14.30 Uhr stattfinden. Für den BVB ein unpassender Termin: „Wir wurden bei dem neuen Termin gar nicht gefragt. Wir hätten dem 15. Dezember nicht zugestimmt, weil wir am 14. Dezember unsere Weihnachtsfeier haben“, so Botta.

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Volker Schneeloch, Staffelleiter der Kreisliga B3 Dortmund, klärt auf: „Es gibt einen Rahmenterminkalender für Nachholspiele, die der Verband vorgibt. Wenn ich mit den Vereinen immer verhandeln muss, wer wie spielen möchte, dann bin ich im nächsten Sommer noch nicht mit dem Spielplan fertig. Der 15. Dezember ist ein offizieller Nachholspieltag“, so Schneeloch, der aber betont: „Wir wollen niemandem die Weihnachtsfeier verderben. Die Vereine müssen schon mit uns reden“.

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