BV Lünen 05 startet mit zwei Neuzugängen ins erste Training nach der Corona-Pause

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Trainer Marco Fischer reaktivierte zwei Spieler, die zuletzt in der A-Jugend an das runde Leder getreten haben. Dennoch erwartet der Neu-Coach von den Neuzugängen gute Leistungen.

von Hendrik Nachtigäller, Nico Ebmeier

Lünen

, 01.06.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Als der BV Lünen 05 das erste Training nach den Corona-Lockerungen auf sich nahm, standen auch zwei überraschende Neuzugänge auf dem Platz. Mit Lennart Hirsch und Juri Gesecus stellten die 05er zwei Spieler vor, die zuletzt vor zwei Jahren Fußball gespielt haben.

Den Lüner Neu-Coach Marco Fischer kennen beide aus einer sehr erfolgreichen Zeit beim Lüner SV. Fischer war damals C-Jugend-Trainer und Gesecus sowie Hirsch waren seine Spieler. Gleich zwei Mal in Folge wurde die Mannschaft damals Meister und stieg aus der Kreisliga A bis in die Landesliga auf, dann trennten sich die Wege. Zuletzt spielte Lennart Hirsch in der A-Jugend für Westfalia Wethmar und Juri Gesecus kickte für den VfB Lünen.

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Hirsch ist aktuell 21 Jahren alt und damit wohl im besten Fußballer-Alter. „Maurice Goebel fragte mich einfach, ob ich nicht Lust hätte, noch einmal zu spielen. Als ich dann hörte, dass Marco Fischer hier Trainer wird, musste ich nicht lange nachdenken“, sagt der Neuzugang. Sein neuer Übungsleiter würde ihn in der kommenden Saison gerne auf der Sechs einsetzen, wenn Hirsch ein Manko irgendwie in den Griff bekommt.

„Er hat ein super Auge, ein super Passspiel und hat immer die nötige Ruhe am Ball. Leider ist er einfach nicht der Schnellste“, so Fischer. Dem muss Hirsch wohl auch ohne Weiteres zustimmen: „In der Jugend hat ein gutes Auge oft gereicht. Ich hoffe, dass ich das mit dem Laufen nun auch noch hinbekomme.“

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Juri Gesecus war zuletzt zwei Jahre verletzt und hofft nun, wieder voll angreifen zu können. Wenn er schnell wieder das Niveau aus seiner Jugendzeit erreicht, hofft Marco Fischer, eine echte Waffe in seinem Team zu haben: „In der Jugend war er übertrieben schnell. Juri hat auf dem Flügel fast jeden Zweikampf gewonnen und wenn er dann auch noch einen vernünftigen Querpass gespielt hat, war es meist ein Tor.“

Das hört der 21-jährige Rechtsaußen natürlich gerne: „Das stimmt wohl, früher war die Geschwindigkeit meine große Stärke. Ich konnte problemlos 90 Minuten die Seitenlinie rauf und runter laufen. Ob das immer noch so ist, weiß ich gar nicht.“

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