BW Alstedde führt 3:0 zur Pause und muss dennoch zittern - Die Ergebnisse

Fußball: Kreisliga A

Blau-Weiß Alstedde führte am Sonntag nach einer starken ersten Hälfte schon mit drei Toren, musste in Hälfte zwei aber dann doch noch zittern. Preußen Lünen siegt trotz Phantomgegentors.

Lünen

, 28.04.2019, 22:04 Uhr / Lesedauer: 3 min
BW Alstedde führt 3:0 zur Pause und muss dennoch zittern - Die Ergebnisse

BW Alstedde, hier mit Torschütze Tim Kirchhoff (M.) und Kapitän Hasan Ekici (l.), siegte am Ende mit 3:2. © Jürgen Weitzel

Kreisliga A Do 2
BW Alstedde – Hörder SC 3:2 (3:0)

Alstedde startete gut, hatte sofort zahlreiche Chancen. Durch einen Doppelschlag (12./14.) schien die Partie schnell in die richtige Bahn zu laufen. Jannik Audehm steckte zunächst den Ball auf Tim Kirchhoff durch, der mit links unter dem Torwart hindurch zur Führung traf. Zwei Minuten später verwertete Luca Splittgerber einen Eckball von Hasan Ekici zum 2:0. Als Pierre Katarzynski auf dem Weg zum Tor nur durch ein Foul zu bremsen war, verwandelte der BWA-Stürmer den fälligen Strafstoß sicher zum 3:0-Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel wollte Alstedde Hörde kommen lassen. Aus einer sicheren Deckung sollten die Räume eng gemacht werden. Hörde kam besser aus der Kabine und kam, wie Alstedde zuvor, zu guten Gelegenheiten. BWA durfte sich bei Torben Krause bedanken, der viele Bälle abwehrte. Hörde bekam nach einem Foul des eingewechselten Philipp Markwald einen Elfmeter zugesprochen und traf zum 3:1.

Die Gäste witterten nun Morgenluft und drängten weiter. Bei Alstedde schwanden die Kräfte. Bei einem langen Ball in den Strafraum der Alstedder war der aufgerückte Innenverteidiger Lars Oetting zur Stelle und köpfte über Krause zum 3:2 (85.) ein. Alstedde brachte das Spiel aber über die Zeit. „Bis zum 3:1 dachte ich wir bringen das Spiel über die Bühne“, war Trainer Tim Hermes froh über den Abpfiff.

BW Alstedde: Krause - Altuntas - Kirchhoff, H. Ekici, Juric (65. Westrup), Stojak, Katarzynski, Nowak, Häckh (57. Koczy), Splittgerber, Audehm (70. Markwald)

Tore: 1:0 Kirchhoff (12.), 2:0 Splittgerber (14.), 3:0 Katarzynski (30./FE), 3:1 (73.), 3:2 (85.)

VfB Lünen – Lüner SV II 1:4 (1:1)

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NK Zagreb – SV Preußen Lünen 2:3 (1:0)

Die kurioseste Szene des Spiels ereignete sich in der 50. Spielminute. Gerade hatte Simon Serges mit seinem Treffer zum 1:1 direkt in den Knick die Preußen zurück ins Spiel gebracht (47.), da musste Dennis Schulze auf der anderen Seite im Strafraum klären. „Dennis klärt den Ball klar vor der Linie und fliegt dabei selbst ins Tor“, schildert SVP-Coach Steven Koch.

Zum Verwundern vieler Spieler und Zuschauer gab der Unparteiische ein Tor für Zagreb. „Ein Dortmunder sagte, es wäre kein Treffer. Zwei andere sagte dann, es wäre doch ein Tor“, so Koch, dessen Team nun dem zweiten Rückstand hinterherlaufen musste.

Bereits in der ersten Hälfte war der Gastgeber in Führung gegangen. Horstmar hatte gerade im Zentrum keinen Zugriff aufs Spiel. Mit einem Pass durch die Schnittstelle auf Ivan Prce schaltete Zagreb die SVP-Defensive aus – 1:0 (20.). In der zweiten Hälfte stelle Koch um, spielte nun im 4-2-3-1 mit einem Mann mehr in der Mitte. Das fruchtete prompt mit dem Ausgleich durch Serges (47.). Maik Frenzel glich nach Querpass von außen erneut aus für Horstmar – 2:2 (73.).

„Bei Zagreb war jetzt die Luft raus. Wir standen tief und haben auf Konter gelauert“, sagt Koch. Pascal Beck verwertete einen langen Ball zum 3:2-Siegtreffer (76.). „Wohl teuer erkaufte drei Punkte in einem erwartet schweren Spiel“, so Koch. Denn Simon Serges verletzte sich spät – anscheinend am Meniskus.

SV Preußen: Möller – Beck, Kusserow, Kleine-Bernink, Hagenmeyer (52. Fluder), Frenzel (86. Burma), Adamsky (83. Eilers), Schulz, D. Serges, S. Serges, Hans

Tore: 1:0 (20.), 1:1 S. Serges (47.), 2:1 (50.), 2:2 Frenzel (73.), 2:3 Beck (76.)

Kreisliga A2 Unna-Hamm
TuS Niederaden – SV Frömern 0:0

An der Seitenlinie wurde der urlaubende Mesic von Co-Trainer Bastian Reinsch vertreten. In einem zu Beginn ausgeglichenen Spiel übernahm nach rund einer Viertelstunde der Gast das Spiel und kam immer wieder gefährlich vors Tor. Niederaden besann sich vermehrt auf die Defensive und wäre doch um ein Haar in Führung gegangen. Kevin Vehring scheiterte nach einer halben Stunde allerdings aus spitzem Winkel an der Unterlatte.

Auch in der zweiten Hälfte änderte sich nichts am Spiel. Niederaden verschob schlecht und der SV Frömern kam immer wieder zu Möglichkeiten, spielte diese jedoch zu pomadig zu Ende. Als Frömern in der Schlussphase auf den Führungstreffer spielte, ergaben sich für den Gastgeber Räume, doch auch Niederaden schaffte es nicht, aus Kontern in Überzahl Profit zu schlagen. So sicherte sich der TuS einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf.

Reinsch war vor allem mit dem Zweikampfverhalten seiner Mannschaft zufrieden: „Kämpferisch war das überragend mit dem kleinen Kader. Jetzt liegt der Fokus auf dem nächsten Spiel gegen Bork.“

Niederaden: Gillner - Hilgert, Gastmeister, Müller (88. Jeyaratnam), Kese, Vehring, Marona, Orfanidis (90. Timmers), Wiggers, Schulze Beckinghausen, Adam (63. Eser)

Tore: Fehlanzeige.

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