Coach Björn Grüter zum Spiel gegen seinen Ex-Klub: „Die Niederlage ist völlig verdient“

VfL Brambauer

Der SuS Oberaden II hat sich am Samstagabend im kleinen Derby beim VfL Brambauer durchgesetzt. Schon zur Halbzeit führte Oberaden gegen die Brambaueraner deutlich.

Brambauer

, 27.10.2019, 10:25 Uhr / Lesedauer: 2 min
Coach Björn Grüter zum Spiel gegen seinen Ex-Klub: „Die Niederlage ist völlig verdient“

Für Jan Richter (M.) und den VfL Brambauer gab es kaum ein Durchkommen. © Günther Goldstein

Sie hatten sich am Samstagabend in der Sporthalle Brambauer viel mehr vorgenommen. Am Ende aber scheiterte ein Punktgewinn aufgrund der verschlafenen ersten Halbzeit: Die Landesliga-Handballer des VfL Brambauer mussten sich Aufsteiger SuS Oberaden II mit 20:26 geschlagen geben.

Für Björn Grüter, Coach des VfL Brambauer, war dieses Spiel sicher ein besonderes. Denn er traf auf seine ehemalige Mannschaft, die er zuvor vier Jahre lang trainierte. Grüter konnte den VfL demnach bestens auf die Spielweise der Oberadener einstellen.

Doch Brambauer setzte das zuvor Besprochene in Halbzeit eins überhaupt nicht um. Der VfL verschlief die ersten Minuten. Hendrik Schuchtmann mit drei Treffern in Serie sorgte für die frühe 3:0-Führung des SuS Oberaden II. Das erste Tor erzielte VfL-Spieler Tobias Eder erst nach sieben Minuten per Siebenmeter zum 1:3. Oberaden setzte noch einmal einen drauf, setzte sich über 6:1 und 10:4 auf 12:4 zwischenzeitlich ab. Zur Pause ging der SuS II auch mit einer 13:6-Führung in die Kabine.

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Im zweiten Durchgang stellte Grüter die Deckung um. Brambauer agierte nun mit einer offensiveren 4-2-Defensive, nahm zwei SuS-Akteure aus dem Spiel. „Das hat auf jeden Fall besser funktioniert“, sagte Grüter. Generell sei die Körpersprache seines Teams auch wesentlich besser gewesen als noch zuvor in Halbzeit eins. „Die Einstellung war besser“, so Grüter. So verlief die zweite Halbzeit auf Augenhöhe. Doch aufgrund der verschlafenen ersten 30 Minuten kam der VfL Brambauer zu keiner Zeit als Sieger in Frage. „Die Niederlage ist völlig verdient“, zeigte sich Grüter als fairer Verlierer.

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Mit sechs Toren war Kai Maurer bester VfL-Schütze. Beim SuS Oberaden II waren Hendrik Schuchtmann und Mario Stratmann mit jeweils fünf Treffern am erfolgreichsten.

Der VfL Brambauer rutschte mit dieser Niederlage in der Tabelle ab, hat nun ein Punkte-Konto von 4:6. Oberaden II hingegen kletterte rauf, weist 5:5-Zähler nun auf.

Landesliga 3

VfL Brambauer – SuS Oberaden II 20:26 (6:13)

VfL Brambauer: Straede/Welski – Richter, Ziepel, Wissemann (2), Eder (2/1), Gärtner, Pape (2), K. Maurer (6/3), P. Maurer (4), Pohl (4)

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