Damen und Herren des LSV stehen ganz oben

Volleyball: Landesliga

Der 3:0-Erfolg der Landesliga-Volleyballerinnen des Lüner SV am Samstag über Vogelsang war nur ganz kurz in Gefahr. Damit gehen die Löwinnen überraschend als Tabellenführer in die Pause. Auf dem gleichen Tabellenplatz rangieren auch die LSV-Herren nach einem Fünf-Satz-Sieg.

LÜNEN

21.12.2015, 15:07 Uhr / Lesedauer: 2 min
Helen Meyer (l.) und Jana Schmälzger hatten mit den LSV-Damen gegen Vogelsang nur kurzzeitig Probleme.

Helen Meyer (l.) und Jana Schmälzger hatten mit den LSV-Damen gegen Vogelsang nur kurzzeitig Probleme.

Volleyball, Frauen-Landesliga 6 Lüner SV – TVE Vogelsang 3:0 (25:20, 25:20, 25:20)

„Im zweiten Satz haben wir schon 7:0 geführt und lagen plötzlich hinten. Da haben wir gemerkt, hier müssen wir uns doch anstrengen“, so LSV-Kapitänin Anna Banaschak über die einzige echte Krisensituation in diesem Spiel. Was vor der Saison wohl niemand wirklich geglaubt hätte, ist damit wahr geworden: Die Löwinnen gehen in die Pause als Spitzenreiter der Landesliga.

„Direkt nach der Winterpause kommen aber drei schwere Spiele“, warnt LSV-Trainer Andreas Josch, der in seiner Spielanalyse vor allem Helen Meyer, Alina Gubkow und Julia Schulenberg hervorhebte, die entweder selbst angeschlagen waren oder Ersatzpositionen besetzten.

TEAM LSV: Anna-Lena Hageneier, Carina Eckmann, Alina Gubkow, Jenny Golombek, Anna Banaschak, Julia Schulenberg, Hannah Lözzer, Helen Meyer, Bonnie Breker, Alexandra Iskakova, Stefanie Herkelmann, Jana Schmälzger

Frauen-Landesliga 5 RC Sorpesee III – SuS Oberaden 1:3 (21:25, 25:10, 19:24, 24:26)

Mit acht Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze geht die Seelig-Sechs in die Winterpause. „Wir haben uns zusammengefunden“, so SuS-Routinier Corinna König zu diesem Aufschwung. Das 3:1 über den direkten Konkurrenten Sorpesee war ein Spiegelbild der Saison: Im ersten Satz „souverän gespielt, dann ein Aussetzer wie im zweiten Satz und zuletzt tapfer durchgekämpft. Unser Dank gilt Nora Krock aus der zweiten Mannschaft als Zuspielerin und Laura Freisendorf aus der Dritten“, so König.

TEAM SuS: Nora Krock, Laura Freisendorf, Corinna König, Martha Wallocha, Janina Schefers, Mareike Füllner, Lena Fehrmann, Marina Langhans, Sarah Wetter

Männer-Landesliga 6 TSC Eintracht – Lüner SV 2:3 (26:24, 26:24, 20:25, 23:25, 13:15)

40 Zuschauer in der Eintracht-Sporthalle in Dortmund sahen ein Landesliga-Spitzenspiel, das diesen Namen wirklich verdient hatte. Vom ersten Ballwechsel an duellierten sich zwei Verbandsliga-Anwärter, die voll auf ihre Stärken setzten, statt sich am Gegner zu orientieren. Der LSV setzte wie gewohnt auf druckvollen Angriff und einen gewohnt starken Block. Der TSC schwächelte in der Feldverteidigung, hatte aber den besseren Aufschlag und konnte jederzeit gute Punktschläge platzieren. Am Ende kam es allein auf die besseren Nerven an, und hier war zunächst der TSC im Vorteil, der dem LSV zweimal kurz vor Toreschluss einen Rückstand abjagen konnte.

Dann aber rafften sich die Löwen wieder auf, nutzten eine Schwächephase des Gegners zum Satzgewinn und profitierten letztlich ihrerseits vom zunehmenden Nervenflattern beim Gegner. Nun gehen beide Klubs punkt- und sieggleich als Spitzenreiter in die Pause, allerdings mit Osterfeld und Hattingen im Nacken. Für weitere Volleyball-Krimis ist in dieser Landesliga-Staffel gesorgt.

TEAM LSV: Philipp Espeter, Max Espeter, Daniel Holterbork, Jan Kohlbrecher, Jonathan Kühlmann, Martin Lehnhoff, Marco Minorowicz, Jens Mumm, Dennis Röckmann, Marc Scheffler, Marc Schmidt

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