Darum wagte Lukas Kleine-Bernink erstmals den Schritt weg vom SV Preußen

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Seit der Jugend trug Lukas Kleine-Bernink das Trikot des SV Preußen. Nun wechselte er zum BV Brambauer. Verantwortlich dafür: Ein Mitspieler und die eigene Komfortzone.

Brambauer

, 24.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Bei den Lüner Hallenfußball-Stadtmeisterschaften im Dezember sprach Jascha Keller Mark Fluder an. Fluder war in der Saison Schützling von Jascha Keller beim Bezirksligist BV Brambauer gewesen, war in der Halle mittlerweile aber Spieler des SV Preußen. Keller und Fluder einigten sich auf eine Rückkehr Fluders nach der laufenden Saison.

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Doch Fluder war nicht das einzige Subjekt der Brambaueraner Begierde. Keller fragte Fluder, „wen man noch gebrauchen könnte“, erinnerte sich Fluder beim Trainingsauftakt des BVB Anfang Juli.

Mark Fluder: „Der gibt immer hundert Prozent“

Und Fluder blieb ihm keine Antwort schuldig. Lukas Kleine-Bernink war der zweite Preuße, der von den Brambaueranern angesprochen wurde. „Der ist immer voll dabei, gibt immer hundert Prozent“, so Fluder.

Dem SVP-Verteidiger fällt der Schritt in die Glückauf-Arena allerdings deutlich schwerer als Fluder, der nach nur einem Jahr Abwesenheit zum BVB zurückkehrte. Seit der Jugend kickte Kleine-Bernink nur im Preußen-Trikot. „Ich habe mich nie für den Schritt entschieden. Jetzt habe ich es endlich mal gemacht“, sagte Kleine-Bernink beim Trainingsauftakt.

Darum wagte Lukas Kleine-Bernink erstmals den Schritt weg vom SV Preußen

Lukas Kleine-Bernink (r.) hat das Trikot des SV Preußen abgelegt - an neue Vereinsfarben muss er sich in Brambauer allerdings nicht gewöhnen. © Foto: Goldstein

In Horstmar sah er sich nicht mehr so gefordert, wie er es sich gewünscht hätte: „Ich habe selber gemerkt, dass ich eine Garantenstellung hatte, ein bisschen weniger machen musste.“ Raus aus der Komfortzone also und von der Kreisliga A in die Bezirksliga-Staffel 8.

Lukas Kleine-Bernink: „Mark hat auf jeden Fall eine Rolle gespielt“

Kleine-Bernink, der als Innen- und Außenverteidiger eingesetzt werden kann, sammelte für den BVB schon erste Erfahrungen, stand beispielsweise gegen Westfalia Vinnum im Stever-Lippe-Cup 90 Minuten als Innenverteidiger auf dem Feld. Dort könnte er womöglich sogar hin und wieder ein Duo mit Fluder bilden, der als Allrounder von Keller früher auch im Abwehrzentrum eingesetzt wurde.

Und ganz unschuldig ist Fluder am Wechsel Kleine-Berninks auch nicht. „Mark und ich kennen uns von früher, haben uns immer gut verstanden. Er hat mir frühzeitig Bescheid gegeben, dass er wechselt. Mark hat auf jeden Fall eine Rolle gespielt“, so der Neu-Brambaueraner, der auch Kapitän Joel Razanica schon aus Schulzeiten kennt. Nach dem ersten Mannschaftstraining zog er gleich einen Vergleich zu seinem Stammverein vom Alten Postweg: „Der erste Eindruck ist definitiv professioneller.“

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