Darum wechselt Ersan Kusakci zum TuS Bövinghausen - und nicht zu Roda Kerkrade

Ersan Kusakci

Erst im Mai hatte Ersan Kusakci, ehemaliger Fußballer des Lüner SV, verkündet, dass er sich Roda Kerkrade anschließt. Daraus wird nun aber nichts. Kusakci spielt künftig für Bövinghausen.

Lünen

, 18.06.2019, 10:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Darum wechselt Ersan Kusakci zum TuS Bövinghausen - und nicht zu Roda Kerkrade

Ersan Kusakci spielt künftig für den TuS Bövinghausen. © Foto: Timo Janisch

Ersan Kusakci hat sich noch einmal umentschieden: Der Fußballer, der in der Hinrunde der vergangenen Saison noch für den Westfalenligisten Lüner SV gespielt hat, hatte eigentlich beim niederländischen Zweitligisten Roda Kerkrade seine fußballerische Zukunft geplant. Jetzt hat es sich der 26-Jährige aber noch einmal anders überlegt und einem anderen Verein seine Zusage gegeben: dem Landesliga-Aufsteiger TuS Bövinghausen um seinen neuen Trainer Thorsten Legat - und das aus einem speziellen Grund.

„Roda Kerkrade steht kurz vor der Insolvenz, ich hatte mir eine Deadline gesetzt. Die endete am Montag. Da habe ich dann Bövinghausen zugesagt“, sagt Kusakci, für den der Risikofaktor, bei Kerkrade zu kicken, zu hoch gewesen sei. „Ich musste für meine Zukunft planen“, so Kusakci weiter.

900.000 Euro fehlen Kerkrade

Ein Artikel der Aachener Zeitung vom 27. Mai bestätigt Kusakcis Befürchtungen. „Roda Kerkrade droht der Absturz in die sportliche Bedeutungslosigkeit, weil der niederländische Fußball-Zweitligist in große finanzielle Turbulenzen geraten ist. Wie ein Sprecher des Vereins auf Anfrage bestätigte, fehlen dem Klub derzeit rund 900.000 Euro, um den Spielbetrieb über den Sommer und in der kommenden Saison aufrechtzuerhalten“, schreibt die Zeitung auf ihrer Homepage.

Jetzt lesen

Am vergangenen Montag gab Kusakci, der bei einem Autohaus einen Posten als Marketingmanager und Verkäufer übernommen hat, also seine Zusage beim TuS. Dort trifft er auch auf TuS-Boss Ajan Dzaferoski und Sohn Dino Dzaferoski. „Die beiden kenne ich sehr gut, mit Dino bin ich jahrelang befreundet. Das Konzept und Umfeld haben mir bei Bövinghausen sehr gut gefallen“, so Kusakci weiter.

Vorfreude auf Thorsten Legat

Auf seinen neuen Trainer - Ex-Profi Thorsten Legat - freut sich Kusakci besonders. „Ich kann mir von ihm sicherlich noch etwas abgucken. Ich bin topfit und hoffe auf eine erfolgreiche Saison“, sagt der 26-Jährige.

Lesen Sie jetzt
Ruhr Nachrichten Fußball-Kreisliga B3 Dortmund
Neuer FCB-Coach freut sich auf das Brambaueraner Derby: „Ein cooles Spiel unter Freunden.“