Das sind die Stammtorhüter der Lüner Fußballteams

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Wo hat sich der Trainer bereits auf einen Schlussmann festgelegt? Wo flammt der Konkurrenzkampf gerade erst richtig auf? Wir geben einen Überblick über die Stammtorhüter der Lüner Teams.

Lünen

, 10.08.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 3 min

Die Vorfreude steigt, die Spannung ist bereits seit einigen Tagen konstant hoch: Am Samstag beginnt in Lünen die Amateurfußball-Saison 2019/2020. Wir haben uns mit den Torhütern der Lüner Teams vor dem Saisonstart eine Schlüsselposition angeschaut und geben eine Übersicht, welche Schlussmänner einen Stammplatz sicher haben dürften.

Lüner SV: In der Vorbereitung sammelte Michel Josch etwas mehr Einsatzminuten als Daniel Dreesen. Ein Fingerzeig in Richtung Stammplatz? Keineswegs, so LSV-Trainer Marc Woller. „Es sind beides Top-Torleute. Sie trainieren gut, ich habe die Qual der Wahl“, so Woller. Jene Wahl will man in Schwansbell erst am Ende der Woche treffen.

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Westfalia Wethmar: Mit Florian Fischer hat die Westfalia vom Lüner SV einen extrem erfahrenen Schlussmann verpflichtet. Es wäre eine große Überraschung, wenn Fischer seinen Platz auf der Bank finden würde. Hinter ihm sollen sich die jungen Keeper Niklas Dvorak und Tim Koprek entwickeln.

BV Brambauer: Marcel Schaub ist in der Bezirksliga sicherlich ein überdurchschnittlich starker zweiter Torwart, zeichnet sich durch starke Reflexe auf der Linie aus. Mit Jörg Lemke hat er allerdings einen Kontrahenten vor sich, der für diese Liga fast schon zu schade ist. Dessen größten Stärken: Präsenz und Strafraumbeherrschung.

Das sind die Stammtorhüter der Lüner Fußballteams

Brambauers Jörg Lemke gehört zu den besten Torhütern in Lünen. © Timo Janisch

Lüner SV II: Trainer Kadir Kaya stehen beim Bezirksliga-Aufsteiger Can Acar und Alexander Ruscher zur Verfügung. „Wir werden uns Woche für Woche für eine Nummer eins entscheiden. Eine feste Nummer eins gibt es nicht“, sagt Kaya. Er will die Spannung hochhalten, das Duo soll sich Woche für Woche beweisen. Nicht ausgeschlossen, dass auch die Torhüter der Westfalenliga-Elf - Michel Josch und Daniel Dreesen - mal in der Zweiten spielen.

VfB Lünen: Sebastian Vorwick gegen Lucas Koch. So lautet das Duell um den Stammplatz im Tor des VfB Lünen. Beide kamen in den Testspielen gleichmäßig zum Einsatz. Für Sonntag steht seine Nummer eins fest, sagt VfB-Trainer Mark Bördeling. Wer das ist, wollte er allerdings nicht mitteilen.

BW Alstedde: In Alstedde bekommt zunächst Thorben Krause den Vorzug vor dem etwas namhafteren Mike Piepenburg. Der hat zwar schon höherklassig gespielt, verpasste allerdings größere Teile der Vorbereitung. „Wir haben es so geregelt, dass Thorben die ersten drei bis vier Spiele unsere Nummer eins ist“, sagt Trainer Tim Hermes. Wenn Piepenburg bis dahin seinen Rückstand aufgeholt hat, setzt man sich in Alstedde zusammen und trifft eine neue Entscheidung. So oder so hat sich Krause ein Lob vom Trainer verdient: „Er hat im letzten halben Jahr einen riesen Schritt nach vorne gemacht und uns bei vielen Spielen den Arsch gerettet.“

Das sind die Stammtorhüter der Lüner Fußballteams

Routinier Mike Piepenburg muss sich in Alstedde zunächst hinten anstellen. © Sebastian Reith

SV Preußen: Gleich vier Torhüter kamen beim SVP in der Vorbereitung zum Einsatz. Sascha Südmeyer und Steven Vajnberger sind vorerst keine Option für das Tor der ersten Mannschaft. Dort streiten sich Marcel Möller und Marvin Schack um den Stammplatz. Wer dort die Nase vorn hat, darüber hat Trainer Stefan Urban noch nicht entschieden - schließlich müsse der Schlussmann „der Fels in der Brandung“ sein, so Urban. Nur so viel ist sicher: Am Sonntag startet Möller zwischen den Pfosten, da Schack noch durch seinen Ex-Verein Kirchderne gesperrt ist.

SG Gahmen: Gahmens Trainer Semistan Tikici will sich nicht in die Karten gucken lassen. „Ich bestimme am Freitag, wer im Moment die Nummer eins wird. Wir werden sehen, wer am Samstag um 16 Uhr im Tor steht. Dann spielt die SGG ihr erstes Meisterschaftsspiel gegen den SC Husen Kurl. Die Wahl hat Tikici zwischen Yasin Cakir, Emre Ekici und Alisan Gaplan.

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Westfalia Wethmar U23: Auch in der Wethmarer U23 behalten mehrere Keeper die Chance, sich zu beweisen. Trainer Benjamin Fasse hat sich nicht festgelegt „und ich werde mich auch nicht festlegen“, so Fasse auf Nachfrage. Die Kandidaten für das U23-Tor: Maurice Hartmann, Fabian Ketzt und Maximilian Schröder, der allerdings die Testspiele verpasste. Und auch die Wethmarer Bezirksliga-Mannschaft hat drei Torhüter im Kader. Eine Prognose ist schwierig.

BV Lünen: „Kevin ist die klare Nummer eins“, bestätigt Trainer Dennis Gerleve. Gemeint ist Kevin Lange, der in beinahe allen Vorbereitungsspielen zum Einsatz kam. Einzig Tobias Gnida stand ansonsten zwischen den BV05-Pfosten. Er muss sich mit dem Saisonstart aber wieder hinten anstellen.

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FC Brambauer: Nur zwei Spiele - einen Test und eins im Kreispokal - hat der FCB seit Saisonende absolviert. Dort kamen mit Serdar Akpinar und Sinan Uyar zwei verschiedene Torleute zum Einsatz. Wahrscheinlich ist aber, dass Akpinar in der Kreisliga B zwischen den Pfosten steht. Mit 22 Einsätzen gehörte er zu den Brambaueraner Dauerbrennern der Vorsaison.

TuS Niederaden: Dass es der TuS in der vergangenen Saison überhaupt noch in die vorsorgliche Abstiegsrelegation schaffte, lag auch an den starken Leistungen von Benjamin Gillner. Es ist kaum denkbar, dass Trainer Amel Mesic plötzlich eine andere Option Gillner vorzieht - entsprechend verzichtete er in den Testspielen auch weitestgehend auf Experimente.

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