Dennis Gerleve schwärmt von seiner neuen Rolle in Alstedde und verrät die Stärke des Aufsteigers

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Als Aufsteiger hat man es für gewöhnlich in der neuen Spielklasse nicht leicht. Doch BW Alstedde tritt gerade den Gegenbeweis an. Nach drei Spielen steht die Mannschaft schon wieder weit oben in der Tabelle.

von Florian Dellbrügge

Alstedde

, 25.09.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Mit sechs Punkten aus drei Spielen ist BW Alstedde gut in die Saison gestartet. Dennoch kommen nun keine großen Ansagen an die Konkurrenz.

Blau-Weiß Alstedde möchte bescheiden bleiben. Trotz des guten Starts in die Saison mit zwei Siegen aus drei Spielen, möchte das Team nun keine großen Ansagen an die Konkurrenz machen.

„Wir sind in der Bezirksliga alles, aber kein Kanonenfutter“

„Unser Saisonziel bleibt es ganz klar, am Ende über dem Strich zu stehen. Alles andere bleibt ein Zubrot für uns“, sagt Dennis Gerleve auf eine entsprechende Anfrage der Ruhr Nachrichten.

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Der spielende Co-Trainer will sich von den ersten Wochen der Saison nicht blenden lassen. Der gute Start in die Spielzeit habe ihn aber dennoch nicht überrascht. „Wir haben keine schlechte Vorbereitung gehabt. Da hat man auch schon gesehen, wir sind in der Bezirksliga alles, aber kein Kanonenfutter. Trotzdem sind und bleiben wir ein Aufsteiger.“

Wie die Qualität in der Liga ist, kann Gerleve aber noch nicht abschätzen. „Man sagt ja gerne, nach drei bis vier Spielen stellt sich die Qualität der Mannschaften heraus. Ich glaube aber, dass es viel länger dauert. Ich kann die Liga noch gar nicht richtig einschätzen. Da waren schon viele komische Ergebnisse dabei jetzt am Anfang.“

Dazu zählt auch der 7:3-Auswärtserfolg von BWA in Schwerte. Dabei gehört so ein Spektakel gar nicht zum Plan der Alstedder. „Wir wollen schon eigentlich aus einer kompakten Defensive heraus agieren. Was uns vor allem aber in den letzten Wochen stark gemacht hat, war die Effektivität vorne“, blickt Gerleve auf die ersten Saisonwochen zurück.

Gerleve genießt seine neue Rolle

Weil das Team aber neben den erfahrenen auch über viele junge Spieler verfügt, dürfe man jetzt nicht zu viel von der Mannschaft erwarten. „Da sind auch Spieler bei, die noch nie in der Bezirksliga gespielt haben. Die müssen sich auch noch entwickeln“, so Gerleve.

Und wie sieht er selber seine Rolle? Gerleve kam im Sommer neu vom BV Lünen nach Alstedde. Nach vier Jahren als Spielertrainer rückte er nun wieder in die zweite Reihe. „Ich genieße das gerade in vollen Zügen. Es ist gut, gerade nicht in vorderster Front zu stehen. Das ist alles deutlich weniger zeitintensiv.“

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