Der Lüner SV hat mit der HSG Schwerte-Westhofen noch eine Rechnung zu begleichen

Lüner SV

Überspringen die Handball-Damen des Lüner SV auch die Hürde HSG Schwerte-Westhofen? Gegen den Meisterschaftsanwärter aus der Ruhrstadt ist der Tabellenführer nicht unbedingt Favorit.

Lünen

, 16.01.2020, 11:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Julia Krause und die Handballerinnen des Lüner SV reisen am Wochenende nach Schwerte.

Julia Krause und die Handballerinnen des Lüner SV reisen am Wochenende nach Schwerte. © Foto: Goldstein

Nach dem deutlichen Derbysieg gegen den VfL Brambauer wartet auf Frauenhandball-Verbandsligist Lüner SV am Samstag, 18. Januar um 17.15 Uhr (Appelhof 1a, Schwerte) bei der HSG Schwerte-Westhofen die nächste Hürde.

Frauen-Verbandsliga 2

HSG Schwerte-Westhofen – Lüner SV

Der Lüner SV führt nach wie vor die Tabelle an. Lediglich fünf Punkte gaben die Rot-Weißen bisher ab. Zwei davon waren im Hinspiel gegen den jetzigen Gegner HSG Schwerte-Westhofen. „Im Hinspiel haben wir deutlich verloren, wollen da natürlich wieder etwas gutmachen“, sagt Trainer Marcel Mai. Die LSV-Frauen sind also auf Revanche aus, legten darauf ihren Fokus unter der Woche beim Training. Coach Marcel Mai gab seinen Spielerinnen als Belohnung für den Derbysieg am Dienstag trainingsfrei. Danach richtete sich der Blick aber konzentriert auf Schwerte.

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Julia Krause, LSV-Spielerin, erwartet eine Mannschaft, die individuell stark besetzt ist. „Schwerte ist breit aufgestellt und ambitioniert. Diese Mannschaft hat klare Ziele vor Augen“, sagt sie. Auch wenn Lünen das Hinspiel deutlich verlor, weiß Krause, wie man den Gegner schlagen kann: „Wir müssen zusehen, dass wir wieder mit Spaß an die Sache gehen. Dann sind wir gespannt, wo die Reise hinführen wird.“

Spaßfaktor beim Lüner SV

Der Spaßfaktor - der kam in der Vergangenheit beim Lüner SV nicht zu kurz. In den Partien, in denen die Lünerinnen Spaß vermittelten, spielten sie groß auf, wie auch zuletzt beim Derbysieg. An diese Euphorie gilt es nun anzuknüpfen.

Mit Blick auf die Personalie werden weiter die Langzeitverletzten fehlen. Katja Lohölter absolviert zuvor eine Abschlussprüfung. Der LSV hofft, dass sie es rechtzeitig zum Anpfiff nach Schwerte schafft.

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