Der Lüner SV steigt in Dreikampf ein - alle Ergebnisse

Volleyball

Mit dem Sieg des Lüner SV beim TV Brilon ist in der Herren-Landesliga vier Spieltage vor Saisonende endgültig ein Dreikampf um den Relegationsplatz entbrannt. Die Damen des LSV konnten Lüdinghausen II in der Verbandsliga zumindest das Leben schweren machen. Die Damen von Oberaden II schlagen Hennen II, Brambauers Frauen unterliegen Schwerte 5.

LÜNEN/BRAMBAUER

16.02.2015, 13:42 Uhr / Lesedauer: 2 min

Damen-Verbandsliga 4 Union Lüdinghausen II - Lüner SV 3:1 (25:23, 25:18, 23:25, 25:23)

Fast wäre dem Auswärtssieg in Bönen gleich der nächste Coup in fremder Halle gefolgt: Die Löwinnen machten der Union in drei von vier Sätzen das Leben schwer und verpassten nur um drei Punkte einen möglichen Auswärts-Zähler. 

 

 

Herren-Landesliga 5 TV Brilon - Lüner SV 0:3 (19:25, 14:25, 20:25)

Das Spitzenspiel der Liga war schneller vorbei als erwartet: Gerade mal eine gute Stunde benötigte die Keenan-Crew, um die Gastgeber nach Strich und Faden zu demontieren. Während Brilon wiederholt am LSV-Block um Marc Schmidt hängen blieb, war die TVB-Abwehr mit den variablen Lüner Angaben – besonders jenen von Dennis Röckmann – ebenso überfordert wie mit Rochaden der wechselnden Zuspieler oder Daniel Holterborks Außenangriffen. Ein gutes Debüt gab auch Simon Barbieri, Neuzugang aus Reggio di Calabria im Süden Italiens und beruflich hergezogen. „Konkurrenz steigert die Konzentration – der große Kader beginnt sich auszuzahlen!“, so LSV-Coach Rebecca Keenan.

Damen-Bezirksliga 9 Oberaden II - Hennen II 3:1 (26:24, 15:19, 21:25, 25:22)

Die Punkte blieben in Oberaden, den Applaus erntete Hennen. Mit nur sechs Mann und ohne Wechselmöglichkeit, aber völlig unbelastet und rotzfrech kämpften die „Zebras“ um jeden Ball und die letzte Chance auf den Klassenerhalt, während die SuS-Reserve phasenweise sichtlich nervös war. Im zweiten Satz lag die Schneider-Sechs bereits 3:10 hinten, ehe Vanessa Junge eine Angabeserie von sieben Punkten platzierte.

Mit fortlaufender Spieldauer schien der Tabellenletzten immer stärker zu werden und gewann fast alle langen Ballwechsel. „Wir haben uns das Leben selber schwer gemacht“, resümierte SuS-Trainerin Yvonne Schneider. Letztlich entschieden einige Tricks der Zuspielerin Christina König und der starke SuS-Block um Nora Krock ein Kellerduell, in dem die drei Punkte zählten und sonst nichts.

Damen-Bezirksklasse 19 Schwerte 5 - DJK Brambauer 3:2 (25:20, 21:25, 20:25, 30:38, 15:9)

Um ein Haar hätte Brambauer dem Spitzenreiter noch mehr als den einen Auswärtspunkt abgeluchst: Beim Stand von 2:1-Sätzen und der Verlängerung des vierten Durchgangs hatten sie den VVS am Rande einer Heimniederlage – das hatte bislang nur die Reserve aus Bönen geschafft. Im Tiebreak waren die DJK-Damen mit ihren Kräften am Ende.

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