Der TuS Westfalia Wethmar verteidigt seinen Titel

Winter-Cup

Westfalia Wethmar hat es geschafft. Wie schon im Vorjahr sicherte sich der Ausrichter und Titelverteidiger des Winter-Cups den Turniersieg. Den dritten Platz holte sich Wethmars Rivale.

von Niklas Dvorak

Wethmar

, 10.02.2019, 15:58 Uhr / Lesedauer: 2 min
Traf sehenswert zum zwischenzeitlichen 2:0 der Westfalia: Kapitän Nico Stork (r.)

Traf sehenswert zum zwischenzeitlichen 2:0 der Westfalia: Kapitän Nico Stork (r.) © Günther Goldstein

Am Ende setzte sich Fußball-Bezirksligist TuS Westfalia Wethmar gegen den A-Ligisten GS Cappenberg mit 4:1 durch. Pascal Harder, ehemaliger Wethmarer und jetziger GSC-Trainer, war dennoch nicht unzufrieden.

„Es war ein guter und vor allem auch wichtiger Test für uns. Leider hatten wir nur zwölf fitte Spieler und einen angeschlagenen Spieler im Kader. Man hat in den meisten Situationen einen Ligaunterschied gesehen“, sagte GSC-Coach Pascal Harder.

Wethmar setzt auf Tempo

Wie schon am Dienstag im Spiel gegen BW Alstedde (5:1) setzten die Gastgeber am Samstag auf viel Tempo. Dadurch ergaben sich einige Tormöglichkeiten. Nach einem langen Ball auf Sören Dvorak wurde dieser von GSC-Keeper Philipp Grenigloh von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter ließ allerdings aber weiterlaufen.

Eine der vielen Möglichkeiten der Westfalia führte zu einem Eckball. Dvorak brachte diesen in die Mitte, Lukas Jankort setzte sich im Kopfballduell durch und traf zur 1:0-Führung (20.). Nur vier Minuten später ging es wieder mit viel Tempo nach vorne. A-Jugendspieler Arne Wilberg war auf der Außenbahn frei durch, legte in die Mitte auf Dvorak. Als Stürmer schirmte er den Ball ab und legte ab auf Nico Stork. Sein Schuss wurde unhaltbar abgefälscht – 2:0 (24.).

Spiel schnell entschieden

Nach knapp einer halben Stunde war das Spiel dann gegessen. Tim Cillien und Bastian Quiering erhöhten das Ergebnis auf 4:0. Nach der Halbzeit verwaltete Wethmar das Ergebnis und verpasste es in einigen Situationen, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Aber auch Cappenberg traute sich mehr zu, doch mehr als der Anschlusstreffer durch Rafael Felsberg passierte in der zweiten Halbzeit nicht mehr.

Ein harter Test

„Von der Härte war es der richtige Test. Gegen Scharnhorst wird uns ein ähnliches Spiel erwarten. Wir haben die Zweikämpfe angenommen und in der ersten Halbzeit deutlich gemacht, dass wir Bezirksliga spielen. In der zweiten Hälfte haben wir dann mehr auf Ballbesitz gespielt“, sagte TuS-Coach Andreas Przybilla.

Im Spiel um den dritten Platz sicherte sich BW Alstedde gegen die Reserve des VfB Lünen den Sieg. Durch einen Handelfmeter, den Tuna Kayabasi verwandelte, gewannen die Blau-Weißen am Ende mit 1:0. Zufrieden war BWA-Coach Tim Hermes nach dem Spiel aber nicht: „Wir haben über 90 Minuten eine bescheidene Leistung gezeigt. Für das Pflichtspiel nächste Woche muss sich noch einiges steigern.“

Sein Gegenüber Martin Wisse war sehr zufrieden: „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Dafür, dass wir mit der kompletten Zweiten gespielt haben, haben wir das richtig gut gemacht.“

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