Der weiße Sport setzt auf mehr Transparenz

Tennis

Transparenz in allen Disziplinen. Die von den Fußballer entfachte Diskussion über mehr Klarheit bei den öffentlichen Zuschüssen findet jetzt auch im Tennis ihre Fortsetzung. Wenn sich die Vertreter der Lüner Tennisvereine am Mittwoch um 19 Uhr zur Fachschaftsversammlung Tennis im Stadtsportverband treffen, stellt sich auch Fachwart Hans Stephan (Lüner SV) zur Wiederwahl.

LÜNEN

11.01.2011, 16:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Peter Nichau vom SV BW Alstedde und Mitglied des Stadtrates für die GFL.

Peter Nichau vom SV BW Alstedde und Mitglied des Stadtrates für die GFL.

Hans Stephan, Tennis-Fachwart im Stadtsportverband, gibt seinen Rechenschaftsbericht ab und kandidiert erneut für das Amt des Fachwarts. "Wir haben auch Horst Müller-Baß als Sportdezernenten der Stadt eingeladen. Er wird zu den neuen Sportförderrichtlinien Rede und Antwort stehen," machte sich Peter Nichau für das Erscheinen des Verwaltungsfachmannes stark. Nichau ist Gründungs- und aktives Mitglied des SV Blau-Weiß Alstedde Tennis, zweiter Vorsitzender des Ausschusses für Bildung und Sport im Stadtrat und Ratsherr der Wählergemeinschaft GFL, Gemeinsam für Lünen.Planung der Stadtmeisterschaften auf dem Programm Der Alstedder erläutert auch das spezielle Problem in der als "weißer Sport" genannten Disziplin: "Bis auf Schwimmen und Tennis werden alle Sportarten mit 25 Prozent für ihre Aufwendungen bezuschusst. Im Tennis gibt es jährlich pro Platz 150 Euro und für den Verein, der ein Clubhaus hat, jährlich zusätzlich 500 Euro. Da sollte sich doch jeder Vorstand Gedanken machen, ob die Pauschale oder die 25 Prozent für den Verein günstiger sind, zumal nach einem ersten Jahr Erfahrung die Zuschussregeln noch einmal auf den Prüfstand gestellt werden sollen." Zum weiteren Programm der Versammlung gehören der Bericht von Fachwart Stephan, dessen Neuwahl und die eines Stellvertreters sowie die Planung der Stadtmeisterschaften.

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