Deshalb ist Bülent Kara eine sehr sinnvolle Verpflichtung für den Lüner SV

Kommentar

RN-Redakteur Patrick Schröer bewertet den Transfer von Bülent Kara als Sportlichen Leiter für die LSV-Reserve.

Lünen

, 24.09.2019, 11:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Deshalb ist Bülent Kara eine sehr sinnvolle Verpflichtung für den Lüner SV

Bülent Kara trägt von jetzt an die Trainingsjacke der Lüner SV. © Laryea

Was für eine verrückte Woche für Bülent Kara: Trotz zwischenzeitlicher Tabellenführung und trotz des 2:0-Sieges über Westfalia Wethmar musste der ehemalige Trainer des Fußball-Bezirksligisten Türkspor Dortmund in der vergangenen Woche bei TSD völlig überraschend seine Koffer packen. Ein Schock für den 43-jährigen B-Lizenz-Inhaber. Lange trauerte Kara seinem Ex-Klub aber nicht hinterher. Der Coach hat nämlich schon eine neue Aufgabe gefunden – allerdings nicht als Trainer.

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Innerhalb der vergangenen Woche sickerte schon das Interesse des Lüner SV an Kara durch. Auch der 43-Jährige bestätigte das Interesse an einer Zusammenarbeit. Am Sonntag machten Kara und der LSV die Zusammenarbeit dann offiziell. Kara ist nun Sportlicher Leiter der Bezirksliga-Reserve des Lüner SV – ein mehr als guter Fang für die Schwansbeller.

Während der Vorstellung Karas am Sonntag sprach Christian Hampel, Sportlicher Leiter und Trainer der ersten Mannschaft der Lüner, einen entscheidenden Punkt an. Er hob die Sozialkompetenz Karas in den Mittelpunkt und traf damit den Nagel perfekt auf den Kopf.

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Bülent Kara gilt nicht nur im Raum Dortmund als absoluter Menschenfänger. Er wirkt empathisch, ehrlich und pflegt auch zu vielen seiner Ex-Spieler noch immer ein gutes, freundschaftliches Verhältnis. Ein gutes Beispiel liefert dafür beispielsweise Andreas Kahlkopf, der mittlerweile bei Westfalia Wethmar spielt, aber noch heute guten Kontakt zu Kara hat, mit dem erst einst bei Union Lüdinghausen zusammengearbeitet hat.

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Hinzu kommt die fußballerische Kompetenz, die Kara – auch dank seiner Trainer-B-Lizenz – und seiner jahrelangen Erfahrung mitbringt. Diese Verpflichtung ist für den LSV also durchaus sinnvoll.

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