Die Ergebnisse der Lüner A-Ligisten

Fußball-Kreisliga A

Für die Lüner Teams der Dortmunder und Lüdinghausener Fußball-Kreisliga A stand am Sonntag das erste Meisterschaftsspiel nach der Winterpause an. Alle Ergebnisse der Lüner A-Ligisten und kurze Spielberichte finden Sie hier.

LÜNEN

16.02.2014, 17:14 Uhr / Lesedauer: 3 min
Die Ergebnisse der Lüner A-Ligisten

Brenzlig wurde es öfters vor dem Kasten von Alsteddes Keeper Florian Diedrich.

Glaap – Cillien (75. Voigt), Juwig, Meier, Schinck (46. Wantoch), Ojo, Küchler, Rodriguez, Rickert, Serges, Bernink (72. Frank)

0:1 (24./Foulelfmeter)

Die Lünen-Süder präsentierten sich taktisch gut. Schon früh bescherte Marcel Riepert den Gästen die Führung. Über rechts leiteten Enrico Christal und Andre Richter mit dem entscheidenden Querpass das 1:0 ein. Nur wenig später sorgte Marius Mantei für den ansehnlichsten Treffer des Tages. Als Flanke von außen gedacht wurde der Ball immer länger und landete schließlich im Tor der Kirchderner. „Es war ein schönes Tor, auch wenn es sicher nicht so gewollt war“, befand VfB-Trainer Michael Schlein.

Lemke – Riepert, Schmidt, Klink, Drews, Steinhofer, Krziwanek, Christal, Richter (75. Sohlich), Mantei (80. Bronheim), Sudhaus (70. Gehrmann)

0:1 Riepert (12.), 0:2 Mantei (25.)

„Für unsere Verhältnisse haben wir sehr gut gespielt“, sagte der Trainer der Blau-Gelben. Im ersten Meisterschaftsspiel nach dem Umbruch an der Kaubrügge standen mit Cihad Adali und Andreas Lieder lediglich zwei Akteure aus dem Kader der Hinserie auf dem Platz. Der Rest der Mannschaft setzte sich – wie schon in den letzten Wochen der Vorbereitung – aus Altherren- und Jugendspielern, sowie reaktivierten Akteuren zusammen.

Mettke – Menges, Özgü (83. Sabanci), Klapper (82. Hoffmann), Sedlaczek, Ince, R. Schnick (75. Gülsen), Kowaltschuk, H. Schnick, Adali, Lieder

0:1 (16.), 0:2 (19.), 0:3 (20.), 0:4 (30.), 1:4 Adali (39.), 1:5 (42.), 1:6 (44.), 1:7 (50.), 1:8 (79.), 1:9 (81.), 1:10 (90.)

Beim Tabellenzweiten hatten die Schwarz-Weiß-Roten nicht viel zu verlieren. Und sie machten ihre Sache gut. „Wir haben gut dagegen gehalten“, lobte Neu-Trainer Patrick Radtke. Bitter jedoch war, dass Sven Felithan schon nach 26 Minuten verletzt ausgewechselt werden musste. Für ihn kam Kevin Heise in die Partie. Nach einer halben Stunde musste Keeper Maik Krainski dann doch hinter sich greifen. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld köpfte ein Dortmunder zur TuS-Führung ein. Auch nach dem Seitenwechsel spielte Brambauer ordentlich und kam nun auch zu der ein oder anderen Chance. Nach einem Ballverlust von Pascal Hoffmeister 20 Meter vor dem Tor und dem folgenden 0:2 war das Spiel entschieden. „Das war unser Genickbruch“, so Radtke. „Kompliment an unsere Mannschaft, ihr ist nichts vorzuwerfen.“ In der nächsten Woche wartet mit dem Drittplatzierten SC Osmanlispor ein weiterer starker Gegner auf den BVB.

Krainski – Basdorf, Klemt, Nadolny, Felithan (26. Heise), Kemna, Hoffmeister (68. Stolzenhoff), Scheuren, Weis, Dannhauer (46. Sturmat), Razanica

1:0 (24.), 2:0 (73.)  

„Ein kompletter Reinfall. Wir müssen uns bei den Zuschauern entschuldigen“, sagte Trainer Andreas Schneider. Die Gäste waren mit Landesliga-Verstärkung angereist. Steven Farchmin, Sebastian Schütte und Dominick Lünemann, allesamt Spieler der Erstvertretung, schossen die acht Herberner Treffer. „Die Jungs haben gut harmoniert. Das sah aus wie im Trainingsspiel“, so Schneider. Die Alstedder hingegen schauten meist nur zu und leisteten tatkräftige Unterstützung. Katastrophale individuelle Patzer leiteten die frühen Gegentore ein. Nach 19 Minuten war die Partie entschieden. Herbern lag zu diesem Zeitpunkt bereits mit vier Toren vorne. In der Pause nahmen sich die Gastgeber noch einmal einiges vor, lösten den zweiten Sechser auf, spielten jetzt mit drei Spitzen. Sechs Minuten nach der Halbzeit musste BWA-Schlussmann Diedrich jedoch das fünfte Mal hinter sich greifen. „Da war es gelaufen“, sagte Schneider, der einzig Björn Kadlubowski Normalform bescheinigte. „Es war ein Kollektivversagen. Das müssen wir ganz schnell abhaken.“

Diedrich - Paarmann, Acikgöz, Busch (29. Friemann), Lohietz (46. Jung), Kadlubowski, Stojak, Turan, Kuhne, Milinkovic, Halilovic

0:1 (2.), 0:2 (5.), 0:3 (14.), 0:4 (19.), 0:5 (51.), 0:6 (61.), 0:7 (66.), 1:7 Friemann (76.), 1:8 (77.)

Die Begegnung war gerade 30 Sekunden alt, als die Südkirchener Gäste einen Fehler im Aufbauspiel von Philipp Wiesmann zur Führung nutzten. Weitere individuelle Fehler von Marco Hüttemann und Tom Zentgraf führten binnen weniger Minuten zu einem 0:3-Rückstand. Nach einer taktischen Umstellung – Stephan Schneider kam für Marco Hüttemann – wurde Cappenberg besser. „Wir haben die Köpfe hoch genommen und ein klasse Spiel gemacht“, lobte GSC-Trainer Patrick Osmolski. Vor dem Seitenwechsel verkürzte Abiola Farinde mit einem Doppelpack auf 2:3 – Hoffnung keimte auf. Auch nach dem erneuten Rückschlag, dem 2:4, gab sich die Osmolski-Elf nicht auf. Patrick Jesella gelang per Handelfmeter der Anschlusstreffer. 20 Minuten vor dem Ende sorgte SVS-Spieler David Hügemann für die Entscheidung. Nur zwei Minuten später sah er nach einem Foulspiel Rot.

Sperl - Hüttemann (28. Schneider), Farinde, Jesella, Pestinger, Stiens, Osmolski, Schürmann, Zentgraf, Wiesmann, Schwartz

0:1 (1.), 0:2 (13.), 0:3 (15.), 1:3 Farinde (42.), 2:3 Farinde (44.), 2:4 (49.), 3:4 Jesella (51./Handelfmeter), 3:5 (70.)

Rote Karte für Hügemann (72./SVS) wegen Foulspiels

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