Die Geschichte der Ringer: Wie aus dem SuS Derne der VfK wurde

LÜNEN-SÜD So bewegt wie die Namensgebung war auch der sportliche Werdegang der Ringer aus dem südlichen Stadtteil. Lesen Sie hier die Geschichte der Ringer von der Gründung bis zum diesjähigen Aufstiegskampf.

von Von Wolfgang Tautz

, 26.11.2008, 17:42 Uhr / Lesedauer: 2 min

Alles begann beim Ortsnachbarn SuS Derne 19 im Februar 1960, setzte sich Anfang der 70er Jahre mit dem Anschluss an den VfB 08 Lünen fort, mündete 1982 zunächst in den RC Lünen 60 und heißt seit 1988 VfK Lünen-Süd. Immer dabei und auch heute noch Geschäftsführer war und ist Horst Gehse, der sein sportliches Leben dem Ringen verschrieben hat.

Sportlich sorgten die Kraftathleten immer wieder weit über die Grenzen Lünens hinaus für große Aufmerksamkeit. Schon 1967 gelang den Ringern der Aufstieg in die Westfalenklasse. Sportler wie Günter Sude, Peter Berko, Alfred Krömer, Heinz Hees, Arnold Droste, Karl-Heinz Skrobotz, Heinz Witkowski, Horst Gehse und Klaus Granitza waren die erfolgreichen Männer der ersten Stunde. Der Westfalenmeisterschaft 1972 folgte später der lang ersehnte Aufstieg in die Landesliga. Im Jahr 1979 kämpfte der Verein in der Oberliga.

In der 2. Bundesliga

Auf den Schwingen dieser außergewöhnlichen Erfolge peilten die Lüner Ringer 1980 den Aufstieg in die 2. Bundesliga an, der ihnen durch einen 22:17-Sieg vor 400 begeisterten Zuschauern gegen die KG Berlin (19,5:20:5 in Berlin) gelang. Zum Aufstiegsteam gehörten vor fast 30 Jahren die Kämpfer Osman Akalin, Peter Schonert, Ingeo Diederich, Peter Stepputis, Olaf Putz, Rolf Stepputis, Klaus Rakete, Stanko Maksic, Frank Ganser und Thilo Raschper.

Alle Einzeltitel von Westfalen-, Westdeutschen oder Deutschen Meisterschaften zu nennen, würde Seiten füllen. Herausragend war die Weltmeisterschaft von Mirko Klein, der nach dem Deutschen Titel 1990 in der B-Jugend griechisch-römisch nach den Europameisterschaften "World-Champion" wurde. Auch die Schmücker-Zwillinge Lars und Sven platzierten sich bei den Welt-Titelkämpfen in ihren Klassen ausgezeichnet. Eines der größten Talente war Eric Krömer, der 1989 Deutscher Meister im Freistil der A-Jugend und A-Junioren wurde.

Mit Routine und Elan Diese großartigen Erinnerungen beflügeln den aktuellen VfK sicherlich auch auf dem Weg über die Relegationsrunde zum Aufstieg in die Verbandsliga, die bisher bestens angegangen wurde. Routine und jugendlicher Elan sind dabei offensichtlich die erfolgreichen Antriebs-Faktoren.

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