Die Spiele der A-Ligisten in der Vorschau

Fußball-Kreisliga A

In der Fußball-Kreisliga A steht der nächste Spieltag an. Für acht Teams aus Lünen rollt am Sonntag, 30. September, wieder der Ball. Wer unter welchen Voraussetzungen gegen wen antreten muss, erfahren Sie hier in der Vorschau.

LÜNEN

von Von Bernd Janning und Carina Püntmann

, 28.09.2012, 16:14 Uhr / Lesedauer: 3 min
Die Spiele der A-Ligisten in der Vorschau

Samy Ojo ist nach seinem Bänderriss wieder im Training. Dies gilt auch für Robin Wilhelmi, der nach seinem Schlüsselbeinbruch erstmals diese Woche wieder beim Lauftraining mitmachte. Kevin Glaap hat zwar noch Knieprobleme, dürfte aber wieder als Torwart seinen Mann stehen.   

Für die um den Klassenerhalt kämpfenden Geister wird es ein sehr schweres Spiel. Die Dortmunder stiegen aus der Bezirksliga ab, zeigen aber derzeit mit Rang vier, dass sie noch eine hohe Hausmarke sind.

Die Lage entspannt sich nicht. Das Gegenteil ist der Fall. Nach den Roten Karten für Thomas Müller und Enrico Kottlewski beim 1:2 vorigen Sonntag gegen den VfB Lünen fallen nach den Verletzungen von Lukas Weis und Juri Buch alle vier Abwehrspieler aus. „Wir müssen improvisieren. Unser Kader ist groß genug“, so Trainer Thomas Voigt, der seinen eigenen Einsatz ausschließt.    

Hannibal ist Dritter, hat sich laut VfB-Trainer Andreas Roch sehr gut verstärkt. Der Süder Coach: „Doch wir müssen auf uns gucken, müssen endlich wieder die richtige Richtung finden, endlich in mehreren Spielen hintereinander punkten, um dann auch wieder richtig Fußball zu spielen.“ Der Anfang wurde mit dem 2:1 beim BV Lünen gemacht. Woran das Schwächeln beim Team von der Dammwiese liegt, ist auch dem Coach nicht klar. Roch: „Bei uns gab es gleich nach Ende der Vorbereitung einen unerklärbaren Bruch.“

Fraglich ist noch der Einsatz von Victor Maly. Verletzt fehlen werden Andre Richter und Christian Kersting der Montag am Knie (Meniskus, Knorpelschaden) operiert wird.  

Einmal mehr torreich zu werden verspricht das Spiel der BVB-Zweiten gegen die Kirchderner zu werden. Sieben Treffer fielen im Vorjahr im Hinspiel mit dem BVB als Sieger. Im Rückspiel holten die Mannen um Trainer Thorsten Heimann ein 0:2 auf, führten 3:2, verloren dann noch 3:5. Der Coach: „Wir müssen auch auf der Asche jetzt einen kleinen Schritt nach vorn machen.“ Die „Derner Wochen“ eröffnete der BVB vergangenen Sonntag mit einem 3:1 über den SuS.

Es fehlt nur der Langzeitverletzte Manuel Orgelmacher.   

Mit zwei Siegen in Serie meldeten sich die Mannen um Trainer Milan Mikuljanac nach drei Pleiten zum Auftakt rechtzeitig zurück. So zeitig, dass sie dem starken Bezirksliga-Absteiger und derzeitigem Tabellenzweiten durchaus die Zähne zeigen können.

 Bei Neuzugang Amel Mesic wird erwartet, dass seine leichte Muskelverletzung bis Sonntag ausgeheilt ist. Es fehlen damit nur die Langzeitgesperrten Cengiz Candan und Emre Ekici. 

Der TuS mit an der Tabellenspitze? Wenn es nach TuS-Trainer Erik Sobol geht, soll das so bleiben. Er rechnet vor: „In Bergkamen gewinnen, Massen hat spielfrei, dann sind wir hinter Oberaden Zweiter. Aber ob Zweiter oder Dritter, das ist jetzt egal.“ Gurbet Spor wurde mit Beginn dieser Saison aus der Gruppe 1 in die Gruppe 2 versetzt.

Der neunmonatige Ausfall von Maurice Althoff mit Kreuzbandriss ist natürlich ein herber Verlust. Sobol hat 17 Spieler im Kader, gibt Tim Wiggers als zweiter Spitze neben Dennis Rautert eine Chance.  

Der ungeschlagene Spitzenreiter benötigt für dieses Spiel bei der Zweiten des Bezirksligisten Königsborn eine Portion Glück. So sieht es zumindest SuS-Trainer Frank Lewandowski: „Königsborn steht meist sehr kompakt hinten drin, setzt mit zwei Mann vorn auf schnelle Konter. Das Torverhältnis von 13:7 spiegelt dies wider.“

Die Lage ist schlecht wie lange nicht. Anrdeas Rumpf fehlt mit Vehnen-Problemen, er stand kurz vor einer Thrombose, fällt auf jeden Fall aus. Jonas Hülsmann fehlt privat, Benny Weihrich ist mehr als angeschlagen, dürfte kaum zum Einsatz kommen. Andre Schmidt laboriert an einer Schleimbeutelentzündung im Knie und hinter dem Einsatz von Bastian Gronert (Muskelverhärtung) steht ein Fragezeichen.

BW Alstedde trifft auf heimstarke Selmer. „Die Mannschaft hat sich spielerisch verbessert“, weiß Co-Trainer Thomas Audehm und warnt zugleich: „Da kommt ein hartes Stück Arbeit auf uns zu.“ Die SGS verlor das vergangene Spiel, will also wieder Punkte einfahren. BWA hingegen benötigt etwas Zählbares, um weiter oben dran zu bleiben.

Die Alstedder Medi Ayoub und Philipp Grundmann sind verletzt, Lukas Fluder (privat), Björn Kadlubowski (beruflich), Mario Stojak (krank) fallen ebenfalls aus. Hinter den Einsätzen von Kai Püntmann, Dennis Wagner, Chris Studnicka und Ersin Acikgöz stehen Fragezeichen.

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