Die Stadt reagiert auf den Parkplatz-Ärger: „Das Parken an der Halle ist verkehrswidrig“

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Die Parkplatzsituation an der Rundsporthalle verärgert den Lüner SV. Jetzt reagiert die Stadt und nennt langfristige Lösungen. Das Parken an der Halle sei rechtswidrig gewesen.

Lünen

, 15.10.2019, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit Freitag ist die Schranke geschlossen, die den Handballern des Lüner SV die direkte Parkmöglichkeit an der Rundsporthalle nimmt. Bei den Handballern stoßen die Alternativen, die die Stadt zur Verfügung stellt, auf Unverständnis. Die Stadt Lünen erklärt ihre Pläne zur Parksituation der LSV-Handballer.

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2018 wurde die Schranke installiert, verschiedene Anfragen und Prüfungen hatten die Schließung bis zuletzt verzögert. Nun hat die Stadt die Zufahrt zu den Parkplätzen gesperrt. Abgestellte Autos an der Rundsporthalle blockieren Rettungsflächen und die Zufahrt zur Halle sei „nicht für den Autoverkehr vorgesehen“, heißt es von der Stadt. „Speziell im Stadtpark ist es so, dass die ausgewiesenen Rettungsflächen aus einsatztaktischen Gründen nicht verlegt werden können. Die Örtlichkeiten wurden für das Brandschutzkonzept festgelegt und sind Bestandteil der Nutzungsgenehmigung für den Betrieb der Rundsporthalle“, so Benedikt Spangardt von der Pressestelle der Stadt weiter.

Stadt Lünen: Parken auf diesen Flächen ist verkehrswidrig

Die Stadt stellt klar: Das Parken auf diesen Flächen ist verkehrswidrig und „kann auf keinen Fall durch die Stadt genehmigt oder geduldet werden“, so die Pressestelle. Darüber seien sich Stadt und Verein einig. Die Stadt legt nach: „Dazu kommt übrigens, dass sich der Ort anscheinend als kostenlose innenstadtnahe Parkfläche herumgesprochen hat, denn nicht nur Nutzer der Rundsporthalle haben dort offenbar geparkt.“

Verärgert ist Lüner SV also vor allem über die von der Stadt ausgewiesenen Alternativen. So sollen die LSV-Handballer entweder auf dem Theaterparkplatz parken - der ist während vieler Trainingszeiten für Trainer, Eltern und Spieler kostenpflichtig - oder auf dem mehrere hundert Meter weit entfernten Lindenplatz. „Nach der Prüfung vieler verschiedener potentieller Varianten ist die Verwaltung zu dem Schluss gekommen, dass dem Verein nur diese Optionen angeboten werden können“, heißt es von der Stadt. Dies seien langfristige Lösungen.

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