Ein engagiertes Spiel bringt den Lüner SV am Ende nicht zum Sieg

Fußball: Westfalenliga

Finnentrops Trainer Ralf Behle sprach nach der Westfalenliga-Begegnung am Sonntag gegen den Lüner SV von einem „Schweinespiel“. Dieses gewannen seine Fußballer allerdings mit 1:0.

Lünen

, 17.03.2019, 21:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ein engagiertes Spiel bringt den Lüner SV am Ende nicht zum Sieg

Talha Temur (rotes Trikot) und seine Lüner verloren am Sonntag ihr Heimspiel gegen Finnentrop/Bamenohl. © Günther Goldstein


Westfalenliga 2
Lüner SV – SG Finnentrop 0:1 (0:1)

Dieser versuchte in den Anfangsminuten, das Spiel in die Hand zu nehmen, kam aber kaum zu zwingenden Abschlüssen. Der Tabellendritte aus dem Sauerland stand in der Abwehr sehr sicher und präsentierte sich äußerst stark im Zweikampf. So war die Anfangsoffensive der Rot-Weißen schnell verpufft. Mit der ersten Standardsituation traf die SG. Mike Schrage schlug einen Eckball scharf vor den ersten Pfosten. Sein Bruder Tim köpfte mit einem tiefen Kopfball zur Führung der Gäste (18.) ein. Die Lüner schauten etwas bedröppelt ob der ersten richtigen Chance der Gäste.

Die erste Gelegenheit für den LSV leitete Marcel Ramsey mit einem langen Ball in den Sechzehner ein. Hakan Uzun leitete mit dem Kopf weiter und Yasin Acar jagte den Ball aus der Drehung knapp über das Tor (28.). Ramsey versuchte es kurz danach aus der zweiten Reihe. Wiederum eine Minute später holte der Kapitän des LSV am Strafraumeck einen Freistoß raus. Ramsey schoss selbst und traf den Außenpfosten (31.). Auf der Gegenseite warf sich Florian Fischer zweimal in die Schüsse von Lasse Strotmann (33.).

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine. „Tempo hochhalten“, forderte LSV-Coach Mario Plechaty von seinen Mannen. Acht Minuten dauerte es, bis sich die nächste LSV-Chance anbahnte. Ramsey bediente Acar, der aber wieder knapp das Tor verfehlte. Der LSV bemühte sich um den Ausgleich, blieb aber häufig an der gut gestaffelten SG-Abwehr hängen. Die routinierten Sauerländer ließen zudem kaum einen Spielfluss der Gastgeber aufkommen. Immer wieder gab es kleine Unterbrechungen, die die Zeit von der Uhr nahmen.

Erst spät gab es wieder nennenswerte Chancen für den LSV. Acar prüfte SG-Keeper Ingmar Klose mit einem Distanzschuss (71.) und erntete dafür Applaus von den Rängen. Nach einem Freistoß von Lars Rustige versuchte es Stürmer Fabian Pfennigstorf mit der Brechstange. Sein Schuss (82.) blieb aber in der vielbeinigen Abwehr hängen. Gegenangriffe der SG fanden kaum noch statt oder scheiterten an Gian Luca Reis, dem Plechaty ein starkes Spiel attestierte. Auch in der Nachspielzeit retteten die Gäste den knappen Vorsprung über die Zeit.

„Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Das Team hat alles versucht. Läuferisch und kämpferisch kann ich keine Vorwürfe machen“, sah Mario Plechaty eine abgezockte SG. „Es war das erwartet schwere Spiel. Die Sturmreihe des LSV war sehr engagiert. Wir haben wenig zugelassen und waren diszipliniert. Nach vorne können wir besser agieren“, so Finnentrops Trainer Behle.

Lüner SV: Fischer – Reis, Siljeg, Drees, Acar, Ramsey, Uzun (80. Karsli), Memic, Pfennigstorf, Temur (73. Ibeme), Rustige

SG Finnentrop/Bamenohl: Klose – Tuncdemir, Hennes, T. Schrage (57. Kleppel), M. Schrage, Gräwe, Strotmann, Kümhof (72. H. Enntrup), Dogrusöz, Stange, Hermann

Tor: 0:1 T. Schrage (18.)

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