Ein Lüner Bezirksligist möchte bis zum Winter neues Spielermaterial holen

rnFußball

Drei Spieltage sind in der aktuellen Fußball-Spielzeit bereits absolviert und ein Lüner Bezirksligist möchte bereits mit neuem Spielermaterial bis zum Winter nachlegen.

Lünen

, 24.09.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die aktuelle Fußball-Spielzeit läuft seit drei Spieltagen wieder. Während es für den aufgestiegenen Fußball-Bezirksligisten BW Alstedde bereits ziemlich gut läuft und dieser aus den ersten drei Spielen zwei Siege holen konnte, sieht es nicht bei allen Bezirksligisten so rosig aus.

„Wir wissen um unsere Schwächen“

Der Lüner SV II musste am vergangenen Sonntag die dritte Niederlage im dritten Saisonspiel hinnehmen. 0:6 hieß es am Ende gegen den TuS Westfalia Wethmar aus Sicht der LSV-Reserve.

Doch Manuel Lorenz, Trainer des Teams, stellte sich vor seine Schützlinge.

„Wir wissen um unsere Schwächen, das fängt ja hinten an. Dem Vorwurf mache ich aber keinem, wir haben kein anderes Material“, sagt Lorenz.

Drei individuelle Fehler sorgten für die ersten drei Gegentore in der Partie gegen Wethmar und hinterlassen eine desolate Tordifferenz. 12 Gegentore, kein Einziges geschossen.

Und das, obwohl auch Spieler aus der ersten Mannschaft das Team am Sonntag unterstützten. Doch Lorenz weiß diese einzuschätzen: „Das sind ja auch junge Leute, die aus der Ersten runterkommen.“

Dazu gehören die beiden Kokollari-Brüder, Albonit und Albian, sowie auch Lennart Hangebruch, die wohl noch Zeit benötigen, um den Durchbruch in den erweiterten Kader der ersten Mannschaft zu schaffen.

Aus diesem Grund machte Lorenz auch am Sonntag nach der Partie gegen Wethmar eine Ansage: „Wir müssen weiter arbeiten und werden bis zum Winter gucken, das wir an Spielermaterial nachlegen müssen. Das weiß der Vorstand, das weiß der Gesamtverein.“

Lorenz bleibt kämpferisch

Heißt, es könnten neue Spieler dazukommen. Ob intern, beispielsweise mit anderen Stützen aus der ersten Mannschaft, oder mit externen Neuzugängen, verriet Lorenz nicht, doch er weiß genau: Neue Spieler müssen her, sonst könnte es eng werden für die Bezirksliga-Reserve im Kampf um den Klassenerhalt.

Lorenz zeigt sich dabei aber optimistisch: „Wir werden uns nicht unterbringen lassen.“

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt