Ekici ist beim Lüner SV bereit für die Startelf

Fußball: Westfalenliga

2:0-Auftakt gegen Wickede, anschließend ein 2:1-Testspielsieg gegen Oberligist ASC 09 Dortmund. Ist Fußball-Westfalenligist Lüner SV schon mehr als ein gewöhnlicher Aufsteiger, der nur um den Klassenerhalt kämpft? Der Trainer will darauf noch keine Antwort geben.

LÜNEN

, 20.08.2016, 05:41 Uhr / Lesedauer: 2 min
Volkan Ekici (l.), hier gegen Wickede, könnte am Sonntag in die Startelf des Lüner SV zurückkehren.

Volkan Ekici (l.), hier gegen Wickede, könnte am Sonntag in die Startelf des Lüner SV zurückkehren.

Westfalenliga 2 TuS Sinsen - Lüner SV Sonntag, 15 Uhr, Schulstraße 49, Marl

"Ich lasse mich nicht locken", sagt Trainer Mario Plechaty. Noch sei es nicht an der Zeit, neue Ziele zu definieren. Plechaty gesteht vor dem ersten Auswärtsspiel beim TuS Sinsen aber: "Ich weiß, dass wir einen guten Kader haben."

Und auch die Stimmung passt. "Alle sind heiß, alle wollen spielen", sagt der Lüner Coach. Die Trainingsbeteiligung ist hoch, die Qualität im Training sei es ebenfalls. "Meine schwierigste Aufgabe wird es sein, alle bei Laune zu halten", so Plechaty. "Noch meckert aber niemand."

Zumal es am Sonntag trotz des Auftaktsieges gegen Wickede durchaus Veränderungen geben könnte in der Startelf. Auch dadurch bedingt, dass sich Phil Rosenkranz seit Wochen mit Knieproblemen durchschleppt. Plechaty wird beim 4-2-3-1-System bleiben. "Das hat zuletzt richtig gut funktioniert", sagt er.

Ein logischer Vertreter für Rosenkranz im Zentrum wäre Volkan Ekici. Der klassische Spielmacher hinterließ in seinen Einsätzen gegen Wickede und Aplerbeck einen guten Eindruck. "Volkan ist einer unserer wichtigsten Spieler", sagt Plechaty, der vielleicht auch an das letzte Landesliga-Gastspiel des LSV in Sinsen im April 2015 (1:1) denkt. Damals erzielte Ekici die Führung für die Gäste.

Pfennigstorf oder Hegngi?

Im Sturm läuft es auf das Duell zwischen Fabian Pfennigstorf und Parnell Hegngi hinaus. Pfennigstorf musste gegen Aplerbeck angeschlagen raus, Hegngi darf auf einen Startelf-Einsatz hoffen. Als weitere Offensivoption wird Plechaty auch Florian Juka in den Kader nehmen. Plechatys Co-Trainer Dennis Hübner hat Sinsen bereits zweimal beobachtet. Seine Nachricht an den Coach: Körperlich stark, gute Standards, ein gefährlicher Angriff. "Wir müssen hellwach sein", fordert Plechaty.

Das gilt aber auch für den TuS Sinsen, der sich am Donnerstag im Kreispokal fast beim A-Ligisten Suderwich (5:3 nach Verlängerung) blamiert hat. Zum Saisonstart gab es allerdings einen 3:0-Sieg bei Aufsteiger Neheim. "Da haben wir nach der Pause taktisch sehr klug gespielt", sagte Trainer Martin Schmidt der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.

Liveticker
Den Auftritt des Lüner SV gegen Sinsen können Sie am Sonntag in unserem Liveticker verfolgen.

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