Erste Bilanz der Neuzugänge des Lüner SV

Fußball: Westfalenliga

Die Liste der Neuzugänge war lang beim Fußball-Westfalenligisten Lüner SV. Kein Wunder also, dass nach dem Abgang einiger Leistungsträger auch neue Gesichter in der Startelf auftauchen. Am ersten Spieltag waren es drei, am Sonntag gegen Hordel (1:1) schon fünf. Wir ziehen eine erste Bilanz.

LÜNEN

, 21.08.2017, 17:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
Erste Bilanz der Neuzugänge des Lüner SV

Serkan Gül (M.) wurde erst kurz vor Saisonbeginn verpflichtet, bestritt aber beide Partien von Beginn an im Mittelfeld des Lüner SV.

Davut Denizci: Der Außenverteidiger bestritt beide Partien über die kompletten 90 Minuten. Da Ali Bozlar und Daniel Mikuljanac verletzt sind, muss Denizci auf links ran. In Sinsen wirkte Denizci noch unkonzentriert, auch gegen Hordel war die erste Hälfte nicht überzeugend. „Man merkt bei einigen noch die Verunsicherung und auch die fehlende Spielpraxis“, sagte Trainer Mario Plechaty und meinte damit sicher auch den Rückkehrer vom ASC 09. In der zweiten Hälfte zeigte Denizci am Sonntag aber seine Fähigkeiten und krönte seine gute Leistung mit der Vorarbeit zum 1:0.

Jeffrey Malcherek: Der Neuzugang mit Oberliga-Erfahrung ist drauf und dran, Chef der Viererkette zu werden. Malcherek ist schnell, zweikampfstark und nach wenigen Wochen schon ein Anführer auf dem Rasen, der seine Vorderleute über 90 Minuten dirigiert. Malcherek ist in der Innenverteidigung gesetzt neben Matthias Drees.

Serkan Gül: Erst Ende Juli ist der Sechser zum LSV gestoßen. Der 18-Jährige brauchte nicht viele Einheiten, um sich einen Platz im Zentrum zu erkämpfen. In Sinsen durfte er über 66 Minuten ran, gegen Hordel die komplette Begegnung. Gül ist ballsicher, hat ein gutes Auge, baute am Sonntag in der Schlussphase aber ab.

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Alihan Kurgan: In Sinsen kam der Neuzugang aus Holzwickede nach 66 Minuten ins Spiel – und bereitete prompt den Siegtreffer vor. Gegen Hordel durfte Kurgan von Beginn an, präsentierte den Zuschauern in Schwansbell gleich sein Trick-Repertoire. Kurgan ist jederzeit für eine entscheidende Aktion gut, auch deswegen ließ Plechaty ihn auf dem Rasen. Bei 100 Prozent ist Kurgan, der die komplette Rückrunde der Vorsaison verpasst hat, allerdings noch nicht. Bestätigt er die bisherigen Eindrücke, ist er der richtige Ersatz für die spielstarken Ricardo Ribeiro und Volkan Ekici.

Matthias Göke: Trotz starker Vorbereitung blieb ihm in Sinsen nur die Zuschauerrolle. Gegen Hordel ersetzte Göke dann den verletzten Ersin Kusakci als Rechtsverteidiger. Der Neuzugang vom Bezirksligisten FC Overberge erledigte den Job mit Bravour und zeigte mit dem Treffer zum 1:0 sogar Offensivqualitäten. Plechaty hat in dem 23-Jährigen eine wertvolle Alternative im Defensivverbund.

Yasin Acar: In beiden Partien kam Acar als Joker ins Spiel. In Sinsen (ab Minute 62) war er ein sehr belebendes Element, gegen Hordel (ab Minute 59) verpasste er das entscheidende 2:0. „Yasin ist noch jung, er wird abgezockter. Wichtig ist, dass er sich wieder voll reingehauen hat“, sagte Plechaty über seinen 20-jährigen Angreifer.

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