Fatih Sevikel erzielt den Ehrentreffer für den FC Brambauer

rnFC Brambauer

Der FC Brambauer präsentierte sich in bei den Lüner Hallenstadtmeisterschaften unterlegen, fiel aber fast nicht negativ auf. Einem Spieler war es vergönnt, den einzigen FCB-Treffer zu erzielen.

Brambauer

, 23.12.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Einige Augenblicke nach Spielende atmet Fatih Sevikel noch schwer. Immer wieder flacht der Druck in seiner Stimme am Satzende ab. Gerade eben war das letzte Spiel des FC Brambauer bei den Lüner Hallenstadtmeisterschaften zu Ende gegangen.

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Sevikel spielte dabei neben dem überragenden Ahmet Elikalfa, der im FCB-Tor die ganze Halle unterhielt, die größte Nebenrolle. Große Teile des Turniers stand Sevikel auf dem Parkett der Lüner Rundsporthalle. Sevikel war es auch, der den einzigen Brambaueraner Treffer erzielte.

„Jetzt haben wir ein Tor“, pustete es aus Sevikel heraus. Eine Minute vor Spielende erzielte er gegen den BV Lünen (1:4) das zwischenzeitliche 1:3 für den da schon ausgeschiedenen FC Brambauer. Beinahe hätte der FCB schon am Freitag gegen den SV Preußen sogar einen Punkt geholt, doch der 1:1-Ausgleich in letzter Sekunde wurde von den Schiedsrichtern nicht gegeben. Der B-Ligist hatte den Freistoß regelwidrig direkt ausgeführt. Den Ehrentreffer holte Sevikel nach: „Es war auf jeden Fall schön, ein Tor zu machen. Das hat mich sehr gefreut, war schon geil.“

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Das klare Ausscheiden und die totale Unterlegenheit in der Gruppe A störte Sevikel nicht. „Wir sind mit einer Not-Elf angetreten. Wir hatten keine Spieler, also mussten wir aushelfen“, sagt Sevikel. Für die erste Mannschaft des FCB hat er in der laufenden Saison noch kein Spiel absolviert. In der vorherigen Spielzeit stand Sevikel 21 Mal für die FCB-Reserve in der Kreisliga C auf dem Feld.

FC Brambauer fällt eher positiv als negativ auf

„Wir haben Spaß gehabt und etwas gekickt“, so Sevikel - das sei schließlich die Hauptsache. Und bis auf die Rote Karte gegen einen FCB-Akteur nach dem durch die Unparteiischen nicht gegebenen Ausgleich gegen Preußen fielen die Brambaueraner nicht negativ auf - das war das große Ziel vor den Hallenstadtmeisterschaften.

Stattdessen hatte Brambauer mit Vereinschef und Torwart Elikalfa sogar den wohl besten Spieler des Freitags in seinen Reihen. „Er ist ein krasser Einzelspieler, einer der besten für mich in Lünen“, sagt Mitspieler Sevikel. So musste sich Jörg Lemke vom Turniersieger BV Brambauer in den Finalspielen richtig strecken, um Elikalfa noch die Auszeichnung für den besten Torwart streitig zu machen.

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Dass der Nachbarverein aus dem Stadtteil den Titel holen könnte, das hatte Sevikel übrigens schon nach der Vorrunde erkannt. Gahmen und Brambauer seien die Favoriten, legte er sich vor den Halbfinalspielen fest - und tippte damit die richtige Finalbegegnung.

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