Florian Juka: Darum ist der Ex-Lüner jetzt ein heimlicher Doku-Filmstar

rnTuS Bövinghausen

In den vergangenen Wochen ist Florian Juka, Fußballer mit Lüner Vergangenheit, mehrfach von Videokameras begleitet worden - sogar in seiner Wohnung. Das steckt dahinter.

Lünen

, 11.09.2019, 14:36 Uhr / Lesedauer: 2 min

Hastig packt Florian Juka seine Sporttasche. Der 27-jährige Fußballer, der unter anderem beim Lüner SV und beim TuS Westfalia Wethmar gespielt hat, macht sich bereit für das anstehende Meisterschaftsspiel. Begleitet wird der Offensivmann des TuS Bövinghausen in diesen Momenten von Videokameras - auch als er vor dem Spiel mit seinem Auto noch zum Friseur fährt. Aber warum der ganze Wirbel?

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Florian Juka ist Teil der dreiteiligen Dokumentation der Sportredaktion Dortmund über den Landesligisten TuS Bövinghausen. Die Ruhr Nachrichten haben den TuS eine Woche lang mit der Kamera begleitet. Die Dokumentation gibt tiefe Einblicke über das Innenleben des Vereins aus dem Dortmunder Westen. Juka spielt darin fast schon eine kleine „Hauptrolle“.

Am Montagabend versammelte sich der ganze TuS-Tross mitsamt Trainer Thorsten Legat und Präsident Ajan Dzaferoski im Lensing-Carrée Conference Center der Dortmunder Ruhr Nachrichten. Spieler, Trainer und Präsident verfolgten dabei die Premiere des Dokumentarfilms „Mit Kasalla in die Oberliga - Das Projekt TuS Bövinghausen.“

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Reaktionen auf die Doku über den TuS Bövinghausen

Auch Juka war mit von der Partie. Nach der Premiere sprach der Offensivspieler mit uns über seine Erfahrungen.

„Das war alles sehr privat“

„Ein bisschen fühlt man sich schon wie ein Promi. Ich habe ja alle bei mir zuhause reingelassen. Das war alles sehr privat. Meine Mutter hat sich bestimmt auch schon wieder gedacht, was ich hier verursacht habe. Es war aber eine coole Sache“, so Juka, der zugibt, die Arbeit mit den Medien zu mögen.

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Für den TuS Bövinghausen spielt Juka seit Anfang des Jahres, hat mit den Dortmundern neben dem Gewinn der Dortmunder Hallenfußball-Stadtmeisterschaften auch schon den Aufstieg in die Landesliga gefeiert. Als nächstes Ziel hat der Verein den Westfalenliga-Aufstieg ausgegeben.

„Wir machen das hier mit sehr viel Leidenschaft und Emotionen. Wir sind wirklich wie eine Familie. Ich bin fest der Meinung, dass wir oben eine große Rolle spielen werden“, so Juka am Montagabend. Aktuell steht der TuS Bövinghausen auf Rang zwei der Tabelle der Landesliga.

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