Gegen LIT Tribe Germania war der SuS Oberaden chancenlos - Die Ergebnisse

Handball

Der SuS Oberaden hatte gegen LIT Tribe Germania keine Chance. VfL Brambauer setzt sich in Last-Second-Thriller durch. Der VfL Brambauer gewinnt in der Landesliga auswärts in Westerholt.

Lünen, Brambauer

, 04.11.2018, 21:24 Uhr / Lesedauer: 4 min
Gegen LIT Tribe Germania war der SuS Oberaden chancenlos - Die Ergebnisse

Bastian Stennei (r.) und der SuS Oberaden konnten am Samstag nicht mithalten. © Günther Goldstein

Oberliga
SuS Oberaden – LIT Tribe Germania 18:34 (9:15)

„Auch mit einer Top-Leistung wäre es gegen diesen Gegner sehr schwierig geworden, etwas Zählbares mitzunehmen. LIT ist nun mal ein anderes Kaliber“, sagte Spielertrainer Alex Katsigiannis. Der SuS-Coach musste wieder auf einige Spieler verzichten.

„Mit der ersten Halbzeit bin ich gar nicht unzufrieden. Wir waren couragiert und engagiert, haben es aber versäumt, in Führung zu gehen“, so Katsigiannis. Sein Team stellte eine starke 6-0-Deckung mit Bastian Stennei und Lukas Noe im Zentrum. Keeper Börge Klepping stand zwischen den Pfosten, zeigte eine gute Leistung. Dennoch schaffte der SuS es nicht, die Fehler des Gegners auszunutzen.

„Wir haben einfach zu viel verworfen, Tempogegenstöße und gleich vier Siebenmeter in der ersten Halbzeit vergeben“, so der SuS-Coach.

Im Angriff agierten die Cobras mit einem siebten Feldspieler, was phasenweise gut funktionierte. Dennoch hielt Oberaden sich nicht immer an den Plan und kassierte so einige unnötige Gegentore. Demnach lagen die Grün-Weißen bereits zur Pause mit sechs Toren hinten. „Es hätten vier Tore für uns sein müssen. Wir haben dicke Chancen ausgelassen und waren nicht konsequent“, so Katsigiannis.

LIT stellt um

Nach der Pause stellte LIT eine 5-1-Defensive, was das Angriffskonzept mit dem siebten Feldspieler deutlich schwieriger machte. Diese Maßnahme fruchtete nicht mehr. „Man muss ehrlich sein. Uns fehlte es da einfach an Qualität, die richtige Entscheidung zu treffen“, so Katsigiannis, der eine Auszeit nahm und noch einmal an die Einstellung seiner Spieler appellierte.

Doch die letzten Minuten des Spiels entpuppten sich als äußerst schwierig. „Das war leider sehr schwach. Wir haben viel zu viele technische Fehler gemacht. Den einzigen, den ich herausnehmen möchte, ist Börge im Tor, der wirklich stark hielt“, so Katsigiannis. Der SuS-Keeper parierte einige Gegenstöße.

Doch ärgerlich war, dass die Abpraller immer wieder in die Hände des Gegners fielen. „Natürlich ist es sehr schwierig, wenn man schon so deutlich hinten liegt. Dennoch erwarte ich, dass da mehr Feuer und mehr Einsatz sind. Wenn man sich messen will, dann muss man das an den Tag legen“, so Katsigiannis. Das sah der SuS-Coach allerdings in der zweiten Halbzeit nicht.

SuS Oberaden: Klepping/Makus – Lauber (5), Noe (1), Herold (3), Fehring, Wegelin, P. Stennei (2), Braach, B. Stennei (4), Holtmann (1), Rossfeldt (2), Wagner

Frauen-Verbandsliga 2
SV Teutonia Riemke – VfL Brambauer 24:25 (9:12)

Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison haben die VfL-Frauen den Siegestreffer in allerletzter Sekunde erzielt. Am ersten Spieltag war es Angelina Pötter, die ihre Mannschaft im Lokalderby mit einem direkt verwandelten Freiwurf auf die Siegesstraße brachte. Diesmal war es Sarah Umbescheidt, die ihr Team mit ihrem Treffer in letzter Sekunde zwei Punkte bescherte.

In einem insgesamt ausgeglichenen Spiel verliefen die letzten Minuten äußerst spannend. In der 58. Spielminute lag der VfL Brambauer noch 22:24 hinten. Doch Sarah Bauer verkürzte auf 23:24. Nach einem erneuten Ballgewinn glich Lisa Karau in der 59. Spielminute aus. Der Gastgeber hatte den Ball, nahm ein Team-Time-Out. 64 Sekunden waren noch zu spielen. Die VfL-Deckung stand gut. Brambauer schaffte es, den Ball zu erobern und erspielte sich noch eine Chance auf einen Angriff, den letztendlich Sarah Umbescheidt vollendete.

Zuvor versäumte der VfL es aber, seine Führung auszubauen. In der 45. Minute lag Brambauer beim 20:16 noch mit vier Toren vorne, ließ Riemke allerdings durch einfache Fehler zum 20:20-Ausgleich kommen und zwang sich somit unnötig zu spannenden Schlussminuten.

VfL Brambauer: Sindermann/Jaschewski – Ceylan, Karau (5), Holz (1), Sahage (2), Plotek (3), Trippe (4), Leismann, Bauer (1), Neumann (2), Lasshof (6/5), Umbescheidt (1)

Landesliga 3
SV Westerholt – VfL Brambauer 21:26 (11:9)

„Ich bin sehr zufrieden. Es war kein schönes Spiel. Aber wichtig war, dass wir die beiden Punkte im Sack haben. Das war eines der vermutlich dreckigen Spiele, die man auch gewinnen muss“, resümierte Karsifi. Der VfL Brambauer musste erneut auf wichtige Spieler wie Kim Freitag und Mats Gärtner verzichten.

„Dafür haben wir das wirklich gut gemacht“, sagte Karsifi. Die nötige Einstellung war vorhanden, der Wille da. Diese Partie hat der VfL Brambauer in der Deckung gewonnen, in der er ein starkes Spiel bot. Auch die Torhüterleistung war bestens. „Wir haben da sehr schön zusammengearbeitet“, so Karsifi. Auch wenn seine Mannschaft zu Beginn noch ein paar Probleme hatte, den Motor im Angriff zu finden, so lieferte sie nach der Pause eine starke Leistung ab.

Auf diese gute Leistung lässt sich aufbauen. Die VfL-Herren stehen mit 4:8-Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz und wollen sich weiter nach oben arbeiten. Am Samstag, 10. November, folgt das Heimspiel gegen den TuS Borussia Höchsten. Eine Mannschaft, die dem VfL bestens bekannt ist.

VfL Brambauer: Sträde/Welski – Richter (2), Lüke (2), L. Langmann, Baggemann (5/3), Wissemann, Kurt (4), P. Langmann (1), Pape (3), Maurer (2/1), Pohl (7)

Frauen-Verbandsliga 2
TuS Bommern – Lüner SV 32:23 (17:13)

„Vor allem in der Deckung hat gar nichts gepasst“, sagte Mai. Seiner Sieben hätten die Absprachen und die Aggressivität gefehlt. Bei einer solchen Passivität konnten die Lünerinnen eine ihrer großen Stärken nicht ausspielen: das Tempo in der ersten Welle. Einfache Tore per Gegenstoß waren folglich Mangelware.

So kam es dazu, dass der LSV schnell in Rückstand geriet. 7:4 (13.) führte Bommern schon, als Mai zur ersten Auszeit bat – ohne Erfolg, denn auch zur Pause lag Lünen zurück. Weil auch im Angriff wenig zusammenlief, setzten sich die Gastgeberinnen in Durchgang zwei deutlich ab.

Ein Doppelschlag von Tabea Braun ließ auf der Anzeigetafel in Witten ein 22:14 für Bommern aufleuchten – die Vorentscheidung. „Es hat gar nichts gestimmt“, so Mai, deren Vorgaben im Angriff nicht umgesetzt worden seien. Auf mehr als vier Treffer (23:19) kam der LSV nicht mehr heran.

Lüner SV: Klostermeier/Preuss – Schröder (3), Lieneke (3), Hülsewede (1), Köppen, T. Schmidt (7/4), Püschel (1), Lohölter, C. Schmidt (1), Krause (1), A. Schmidt (2), Rempe (2), Geisler (2)

Bezirksliga Hellweg
Ahlener SG III – Lüner SV 36:31 (17:18)

Es war ein umkämpftes Spiel, das Lünen in der zweiten Halbzeit verlor. Auch wenn die Partie zu Beginn auf Augenhöhe verlief, rettete sich Lünen mit einem Vorsprung in die Kabine. Nach der Pause fehlten die Ideen, Lünen verlor die Partie.

Lüner SV: Hangebrock – Hadac (4), Dornseifer (1), Mai, Alshwikh (3), Donat (2), Stroscher (4/1), Olschewski, Neve (4), Miehle (8), Schmidt (5)

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