Geniestreich bringt SG Gahmen früh auf die Siegerstraße im Derby gegen den SV Preußen

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Die SG Gahmen erfüllte am ersten Spieltag seine Favoritenrolle in der Kreisliga A2 Dortmund. Ein Spieler hatte früh eine ganz besondere Idee. Doch Preußen entpuppte sich keineswegs als Schießbude.

Gahmen

, 07.09.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Früh hatte ein Fußballer der SG Gahmen am Sonntag einen genialen Gedanken. Damit leitete er den Sieg der SGG im Auftaktspiel der Kreisliga A2 Dortmund und damit den Derbysieg gegen den SV Preußen ein.

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Ganz zwei Minuten waren vergangen, ehe Gahmen zum ersten Mal jubelte. Die Blau-Gelben hatten die erste Ecke herausgeholt, Linksfuß Görken Gülpinar trat an - und traf. „Am Freitag haben wir Ecken trainiert, aber es war nicht geplant, dass er direkt reingeht“, sagte SGG-Trainer Bülent Kara.

Seinen direkten Versuch schien SVP-Keeper Marcel Möller zwar rechtzeitig als solchen erkannt zu haben, verschätzte sich aber dann bei seiner Klärungsaktion. Im langen Eck schlug der Ball ein - 1:0.

Rasit Tekin (r.) war vor allem im ersten Durchgang ein Aktivposten auf der rechten Angriffsseite der SG Gahmen.

Rasit Tekin (r.) war vor allem im ersten Durchgang ein Aktivposten auf der rechten Angriffsseite der SG Gahmen. © Timo Janisch

Da kam kurz die Befürchtung auf, die Preußen könnten schon am ersten Spieltag die ganze Qualität der starken SGG abbekommen. Doch der SVP fand nun etwas besser ins Spiel und stand Defensiv erstmal größtenteils sicher.

Bis zur 30. Minute dauerte es, ehe Gahmen zum nächsten Mal wirklich gefährlich wurde. Die bis dato beste Chance auf das 2:0 vergab Hakan Uzun nach Hereingabe durch Furkan Kiymaz. Zehn Minten vorher hatte sich Horstmar erstmals vorne gezeigt.

SG Gahmen bestraf den SV Preußen eiskalt

„Nach dieser schlechten Vorbereitung fand ich es erstmal gut, dass wir uns reingesteigert haben“, so Preußens Trainer Stefan Urban. Seine Mannschaft steigerte sich nach dem Seitenwechsel erneut.

Doch gerade, als der SVP zumindest in Teilen die Spielkontrolle übernommen hatte, schlug Gahmen wieder zu. Einen Standard vom eingewechselten Halil Elitok klärte Möller trotz lautem „Torwart!“-Ruf nicht entscheidend. Der zweite Versuch der Hausherren landete zunächst an der Latte, fiel von dort aber Ahmed Ersoy vor die Füße - 2:0 (57.).

Zuvor hatte Lukas Goetz mit einem fulminanten Schuss nur die Latte getroffen. Das 2:0 erwischte die Schwarz-Weißen eiskalt. Seine Bemühungen nach vorne stellten die Preußen natürlich trotzdem nicht ein.

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Nach der Schlussphase, wo es schneller hin und her ging als zuvor, wäre der Ehrentreffer für die Gäste nicht unverdient gewesen. Doch auch Gahmen kam nun häufiger vors SVP-Tor und dort in bessere Abschlusspositionen.

Es traf allerdings nur noch Elitok. Bei einer Gahmener Ecke hatten die Preußen-Verteidiger konsequent und kollektiv den Sicherheitsabstand zum Offensivspieler gehalten (66.).

Stefan Urban ist trotzdem zufrieden mit der Leistung des SV Preußen

„Es war wichtig, dass wir geduldig bleiben. Jeder hat seine Aufgabe sehr gut gemacht“, so Kara zum verdienten, aber unspektakulären Auftaktsieg.

„Ich denke, wir können mit unserer Leistung zufrieden sein. Natürlich möchte keiner verlieren, aber mannschaftlich bringt uns das weiter“, sagte Urban, dem wie auch Kara einige Spieler gefehlt haben.

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