Großes Ziel Kreisliga A

Lünen Drei heimische Teams träumen noch vom Aufstieg in die Kreisliga A.

14.05.2008, 18:06 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die besten Chancen hat der SV Preußen II . Die Horstmarer führen drei Spiele vor dem Ende die Tabelle in der Dortmunder Gruppe an. "Der Titel wäre der verdiente Lohn für eine super Saison", meint Trainer Martin Wisse.

Vorentscheidung

Eine Vorentscheidung könnten die Lüner bereits am Sonntag erreichen. Mit einem Punkt beim punktgleichen Tabellen Sel. Spor wäre ein großer Schritt erreicht. Noch nicht sicher ist, ob der zweite Platz zum Sprung in die A-Liga reicht. "Es gibt Gerüchte von einer Runde aus der ein bis vier Teams aufsteigen", berichtet Wisse.

Egal wie es ausgeht, der SVP hat in jedem Fall eine gute Saison gespielt und alle überrascht. "Es wurde lange auf den Einbruch gewartet, doch der kommt nicht mehr", gibt sich Wisse kämpferisch.

"Torjäger" Dubinski

In der Rückrunde besetzte Verteidiger Roman Dubinski die Rolle von Torjäger Andre Holz, der aus beruflichen Gründen seltener auflaufen konnte. Inzwischen steht der nominelle Defensivakteur bei 19 Treffern. "Adrian Mazioschek legt ihm die Dinger wunderbar auf", schwärmt der Coach vom Flankengeber und dem kopfballstarken Dubinski.

Ebenfalls gute Chancen hat noch GS Cappenberg . Das Team vom Kohuesholz steht in der Lüdinghauser Gruppe mit einem Punkt Rückstand auf das Top-Duo Vinnum und Fortuna Seppenrade II auf dem dritten Platz. "Beide müssen noch gegen den Vierten Herbern III antreten. Das ist unsere Chance", hofft Geschäftsführer Gerd Appel. Auch für die Grün-Schwarzen wäre der Sprung in die A-Liga eine absolute Überraschung. "Unser Trainer Andreas Schlüter hat um zwei bis drei Jahre Aufbauzeit gebeten, um ein Team zu formen, dass den Aufstieg schaffen kann", berichtet Appel. Diese Zeit brauchte der Coach jedoch nicht.

Niederlagen zum Start

Zu Saisonbeginn sah es allerdings so aus. Mit zwei Niederlagen aus den ersten drei Partien schien Cappenberg erneut im Mittelfeld zu versinken. "Wir haben viele junge Spieler zurückgeholt. Diese mussten sich erst finden", weiß Appel. Prominentester Neuzugang ist Stürmer Michael Nordhaus, der bereits 18 Mal traf.

"Wir wollen die A-Liga mitnehmen, weil es immer einfacher ist eine Klasse zu halten, als in eine aufzusteigen", käme für Appel der Aufstieg in keinem Fall zu früh.

Ebenfalls noch vom Aufstieg träumt der TuS Niederaden . Bei den Blau-Weißen war der Titel das große Ziel. Nun will das Team von der Kreisstraße über die Relegation der Zweiten noch in die A-Liga. "Es wird aber sehr schwierig, weil wir viele Verletzte haben", hadert Trainer Heinrich Wolff mit den Ausfällen von Karsten Keil, Benjamin Rettig, Carsten Strauß und Uwe Lenz.

Letzte Chance

Der TuS hat drei Punkte Rückstand auf den derzeitigen Zweiten Germania Hamm II. Diese könnten aber im direkten Duell am 25. Mai in Hamm noch aufgeholt werden.

Doch die Niederadener vergaben schon einige guter Chancen. "Wenn wir cleverer wären, hätten wir es längst geschafft", meint Wolff.

Alle drei Teams wären auf jeden Fall eine Bereicherung für die heimischen A-Ligen. Marco Winkler

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