Günter Langkau: Bei Ruhr-Olympiade muss Lösung her

RN-Gastkommentar

Er ist Vorsitzender der Sportjugend im Stadtsportverband und organisierte die Wettkämpfe in Lünen, als 2009 die Ruhr-Olympiade im Kreis Unna stattfand. Dementsprechend ist Günter Langkau schwer davon enttäuscht, dass 2011 die Veranstaltung ausfallen wird - es war kein Ausrichter gefunden worden. Ein Gastkommentar.

LÜNEN

von Günter Langkau

, 05.01.2011, 17:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Günter Langkau, Vorsitzender der Sportjugend im Stadtsportverband, hat 2009 die Ruhr-Olympiade-Wettkämpfe in Lünen mitorganisert.

Günter Langkau, Vorsitzender der Sportjugend im Stadtsportverband, hat 2009 die Ruhr-Olympiade-Wettkämpfe in Lünen mitorganisert.

Doch es darf, bei aller Problematik, nicht das endgültige Aus für diese Veranstaltung bedeuten. Schließlich sind die Wettbewerbe sehr beliebt und auch sportlich sehr stark besetzt. Wenn man sich die Ergebnisse anschaut, muss man sagen, dass es echter Hochleistungssport ist, der dabei betrieben wird. Also muss jetzt eine Lösung gefunden werden! Ich wehre mich dabei gegen eine dezentrale Veranstaltung, wie es für dieses Jahr vorhergesehen war. Das gemeinsame Gefühl der Sportler bleibt dabei auf der Strecke. Die „richtige“ Olympiade ist schließlich auch in einer Stadt, oder in einem Umkreis.

Mein Vorschlag wäre, die Veranstaltung alle zwei Jahre auszutragen. Damit verlängert sich auch der Vorlauf für die Ausrichter. Im Moment ist es meist sehr knapp. Auch im Kreis Unna 2009 fiel die endgültige Entscheidung erst wenige Wochen vor dem ersten Wettkampf. Außerdem würde die Veranstaltung durch die Seltenheit noch mehr Besonderes bekommen. Eine andere Möglichkeit wäre auch eine Austragung alle vier Jahre, jeweils zwischen den olympischen Spielen. Dies würde aber bedeuten, dass die nächste Ruhr-Olympiade erst 2014 stattfinden würde. Das wäre für viele Sportler, die jetzt teilnehmen würden, zu schade. Aber eines steht fest: Es muss eine Lösung gefunden werden, damit die Ruhr-Olympiade bestehen bleibt.

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