Jörg Lemke gibt Blitz-Comeback für den BV Brambauer

rnLüner Hallenstadtmeisterschaften

Eigentlich sollte er bis Jahresende ausfallen, Brambauers Trainer Jascha Keller befürchtete sogar einen Ausfall bis Saisonende. Doch plötzlich stand Jörg Lemke zwischen den Pfosten.

Lünen, Brambauer

, 20.12.2019, 22:16 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auch wenn er verletzt ist, begleitet Jörg Lemke den BV Brambauer zu beinahe jedem Spiel. Daher verwunderte es auch nicht, dass Lemke mit den üblichen BVB-Spielern am Freitag zur Lüner Hallenstadtmeisterschaft. Doch dabei sollte es nicht bleiben.

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Nahm man das Brambaueraner Aufgebot genauer unter die Lupe, fiel auf: Lemke ist der einzige Keeper. Ende Oktober verletzte Lemke sich im Bezirksliga-Spiel beim SSV Mühlhausen schwer. Ein knöcherner Ausriss der Bänder im Sprunggelenk und ein kleiner Bruch setzen ihn seitdem außer Gefecht. Er wird doch etwa nicht?

Natürlich. Lemke stand beim Brambaueraner Auftaktspiel gegen den VfB Lünen zwischen den Pfosten. Und hielt - ganz in seinem Element des amtierenden besten Torhüters der Stadtmeisterschaft - seinen Kasten gleich sauber. Mit 3:0 schlug der BVB Lemkes Ex-Verein. „Das erste Spiel gibt ein gutes Gefühl. Wir haben es denen nicht leicht gemacht, haben sie gar nicht zu ihrem Spiel kommen lassen“, sagte Lemke.

Jörg Lemke zeigte wie im Vorjahr am Freitag wieder zahlreiche Paraden.

Jörg Lemke zeigte wie im Vorjahr am Freitag wieder zahlreiche Paraden. © Timo Janisch

Doch wie kam es überhaupt zu seinem plötzlichen Comeback? Bei einer speziellen Massage sei Lemke gewesen, witzelt Mitspieler und BVB-Kapitän Joel Razanica. Doch Lemkes Weg zurück aufs Feld war deutlich geplanter.

Jörg Lemke: „Es war noch deutlich zu merken“

„Wir haben intern geschaut, wie es von der Belastungssteuerung her geht“, sagt der Rückhalt. Schon am Mittwoch hat Lemke mit den Brambaueranern in der Halle trainiert und geschaut, wie der lädierte Knöchel reagiert. Lemke: „Es war noch deutlich mehr zu merken als jetzt. Jetzt fühlt es sich gut an.“ Dass es genau zum Start der Hallenstadtmeisterschaft gepasst hat, sei Glück gewesen.

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Doch wie ist der weitere Fahrplan in der Hallensaison? Lemke will auch am Samstag zwischen den Pfosten stehen. „Wenn es gut läuft, ist alles möglich“, so Lemke nach dem ersten Turniertag, der keinen wirklichen Favoriten erahnen lässt. „Ich denke mal, heute Abend wird es weh tun“, sagt Lemke abschließend. Und sollte es nicht reichen für einen zweiten Tag auf dem Parkett, dann steht Ersatzmann Michel Kröger bereit.

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