Kai Schinck schnürt binnen einer Woche einen Sechserpack und hofft auf eine letzte Wethmarer Chance

rnWestfalia Wethmar

Kai Schinck ist momentan in Torlaune. Der Offensivmann des TuS Westfalia Wethmar schnürte binnen einer Woche einen Sechserpack für die Westfalia - in zwei verschiedenen Mannschaften.

Wethmar, Lünen

, 09.03.2020, 13:20 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der März ist momentan der Monat von Kai Schinck. Der Angreifer der Grün-Weißen, der die Wethmarer seit Ende vergangenen Jahres wieder aktiv unterstützt, hat an zwei Sonntagen im März bislang insgesamt sechs Tore erzielt - und das für zwei verschiedene Mannschaften.

„Ich wollte gar nicht spielen“

Am 1. März ging der 32-jährige Schinck, der normalerweise für die Bezirksliga-Erste vorgesehen ist, für die A-Liga-Reserve der Wethmarer auf Torejagd - mit Erfolg. Zwar verlor die zweite Mannschaft das Heimspiel gegen den Türkischen SC Kamen mit 3:4, Schinck erzielte dabei aber alle drei Tore, obwohl er erst gar nicht spielen sollte. „Ich wollte gar nicht spielen, war mit meiner Rippe angeschlagen. Dann hat mich aber Paul (Mantei, Trainer, Anm. d. Red.) gefragt und ich habe mich entschieden zu spielen. Wethmar ist mein Verein und ich will natürlich, dass die U23 nicht absteigt“, so Schinck.

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Große Hoffnung auf den Ligaverbleib hat der Torschütze jedoch nicht mehr. Nach der 1:2-Niederlage der Wethmarer Reserve am vergangenen Sonntag beim direkten Konkurrenten VfL Kamen II ist der Abstand zum rettenden Nichtabstiegsplatz auf zwölf Punkte angewachsen.

Wethmar wittert Morgenluft

Ein wenig besser sieht es nach diesem Wochenende für die Bezirksliga-Erste der Wethmarer aus. Zwar steckt auch die Mannschaft von Trainer Steven Koch im Abstiegssumpf, doch nach dem 8:3-Derbyerfolg beim Lüner SV II wittert der TWW wieder etwas mehr Morgenluft. Da die Konkurrenz des FC Roj (2:3-Niederlage gegen den TuS Eichlinghofen) gepatzt hat, schrumpft der Abstand der Westfalia zum ersten Nichtabstiegsplatz auf sechs Zähler.

Dreifacher Torschütze beim Kantersieg des TWW: Kai Schinck. „Ich möchte die Saison natürlich gerne in der ersten Mannschaft durchziehen. Wie genau entschieden wird, liegt an den Trainern“, sagt Schinck knapp, der beim Derby insgesamt 62 Minuten kickte, ehe er für Arne Neuhäuser ausgewechselt wurde.

Schinck ärgert sich über die Gegentore

Was den 32-Jährigen trotz des Erfolgs ärgerte, waren die drei Gegentore. „Die waren total überflüssig. Wenn wir unsere Chancen besser ausspielen, dann geht das Ergebnis höher aus. Der Sieg ist gut für das Selbstvertrauen“, so der Dreierpacker.

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Was den weiteren Saisonverlauf der abstiegsbedrohten Westfalia angeht, hat Schinck eine klare Meinung. Das Duell am kommenden Sonntag, 15. März, gegen den Spitzenreiter Türkspor Dortmund wertet Schinck als „Bonusspiel“. Entscheidender sei da vielmehr die Partie beim FC Roj eine Woche später. „Das Spiel muss man gewinnen. Wenn wir das nicht gewinnen, dann steigen wir ab“, sagt Schinck abschließend.

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