Kreisliga A: Schafft Cappenberg im Kellerduell doch noch die Wende?

LÜNEN Nicht unbedingt mit Erfolg überhäuft sich das heimische Trio in der Lüdinghauser Fußball-Kreisliga A.

von Von Bernd Janning

, 24.03.2009, 13:08 Uhr / Lesedauer: 2 min
BW Alstedde (blau) und Wethmar, hier im Altlüner Derby, treten in der A-Liga auf der Stelle.

BW Alstedde (blau) und Wethmar, hier im Altlüner Derby, treten in der A-Liga auf der Stelle.

BW Alstedde klebt auf dem vierten Platz wie im Niemandsland fest. Für Trainer Andreas Bolst war nach dem 0:4 in Olfen zwar mit dem 0:0 gegen Stockum eine leichte Besserung erkennbar. Doch es fehlte das erwartete Ergebnis. Bolst: "Wir zeigten eine große Abschlussschwäche! Wir werden aber mit breiter Brust Sonntag beim BV Selm auflaufen!"

"Wir müssen fair sein. Wir haben in Olfen auf dem Kunstrasen noch nie gewonnen, werden dies auch Sonntag kaum schaffen. Vielleicht glückt uns ein Teilerfolg!" Beim TuS Westfalia Wethmar bleibt Trainer Andreas Schneider trotz des guten fünften Platzes auf dem Teppich. "Bei Herberns Zweiter haben wir zuletzt verdient verloren! Olfen ist für mich spielerisch noch besser als Herbern!"

In den letzten drei Monaten lief es beim TuS wirklich nur durchwachsen. Den letzten Sieg gab es Ende November mit 2:0 gegen Ascheberg. Das schlechte Wetter ließ nur Laufen zu. Dazu kamen immer wieder Ausfälle durch Krankheit oder wie bei einem Leistungsträger wie Tim Hempelmann erst durch Prüfung und dann durch Urlaub.Rasensperre wird aufgehoben - Cappenbergs letzte Chance?

Von einer Platzierung wie der der beiden Nordlichter kann Aufsteiger und Schlusslicht GS Cappenberg (8 Punkte) nur träumen. Immerhin soll dank Unterstützung der Stadt der ewig gesperrte Rasen im Kohuesholz Sonntag zum Spiel gegen Seppenrade II (16 P.) als Vorletztem wieder frei sein.

"Das ist unsere letzte Chance!" sieht es Gerd Appel als Sportlicher Leiter. "Wir denken nur von Spiel zu Spiel und können mit Kampfgeist auf unserem Acker jeden schlagen!" ist die Meinung von Trainer Andreas Schlüter. Als Libero agiert inzwischen der fast 40jährige Neuzugang und Routinier Michael Fast, Bruder von Obmann Alexander. Mittelfeldmann Sebastian Albers ist erst wieder im Lauftraining.Oberaden will verlorenen Boden gutmachen Gegen Lüner, Frömern und Königsborn II hatte in der Unnaer A-Klasse Frank Lewandowski, Trainer des SuS Oberaden , neun Punkte eingeplant. Mit dem 1:1 gegen den KSV wurden es nur sieben. "Da hatten wir mehr Chancen, haben zwei Zähler verloren!"

Verlorener Boden im Kampf um einen sicheren Mittelfeldplatz soll jetzt beim Fünften, SG Holzwickede, gut gemacht werden. Zum Aufgebot könnte Mike Rothe stoßen. Dagegen steht hinter dem Einsatz von Johannes Potthoff (Sprunggelenk) ein Fragezeichen.

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