Kurz vor dem Showdown: RWE patzt im Aufstiegskampf – Rückstand auf BVB II wächst

Fußball

Im Rennen um den Aufstieg setzte es für Rot-Weiss Essen einen Dämpfer. Denkbar knapp verloren Backszat, Plechaty und Co. das Spitzenspiel bei Preußen Münster. Es gab aber auch positive Nachrichten.

Lünen

, 14.03.2021, 10:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
Rot-Weiss Essen und Trainer Christian Neidhart gingen am Wochenende als Verlierer vom Platz.

Rot-Weiss Essen und Trainer Christian Neidhart gingen am Wochenende als Verlierer vom Platz. © picture alliance/dpa

Das war ein gebrauchter Samstag für Rot-Weiss Essen und die beiden Lüner Profis Felix Backszat und Sandro Plechaty – zumindest punktemäßig. Mit 0:1 unterlag das Team von der Hafenstraße im Aufstiegskracher bei Preußen Münster. Es hätte allerdings auch noch schlimmer kommen können.

Am Mittwoch kommt es zum Gipfeltreffen

Weil Spitzenreiter Borussia Dortmund II zeitgleich nicht über ein 1:1 beim Tabellenletzten Rot Weiss Ahlen hinaus kam, blieb der Schaden für RWE an diesem Samstag halbwegs überschaubar. Mit einem Spiel in der Hinterhand beträgt der Abstand für die Pokalhelden aus Essen, bei denen der Lüner Felix Backszat in der Startelf stand und Sandro Plechaty aufgrund einer Knieverletzungen weiter zuschauen musste, nun vier Punkte.

Durch den Sieg im Verfolgerduell verkürzte Preußen Münster den Abstand auf Rot-Weiss Essen indes auf ebenfalls vier Zähler. Allerdings hat der letztjährige Drittligist bereits zwei Spiele mehr absolviert als das Team von Trainer Christian Neidhart.

Am kommenden Mittwoch (17. März) steht nun der ultimative Showdown auf dem Programm. Im Nachholspiel empfängt Rot-Weiss Essen als Tabellenzweiter ab 19.30 Uhr die schwarz-gelbe Borussia zum absoluten Aufstiegsgipfel. Je nach Ausgang könnte es ein Spiel mit vorentscheidendem Charakter werden.

Hanke und Brzenska sammeln wichtige Punkte

Deutlich positiver verlief der Spieltag unterdessen für die Ex Lüner Jefffrey Malcherek und David Hüsing. Während Malcherek mit seinem VfB Homberg nach dem 2:0-Auswärtssieg bei Bergisch Gladbach auf einen Nichtabstiegsplatz kletterte, baute Hüsings SC Wiedenbrück mit dem 2:0-Erfolg bei Fortuna Köln den Abstand auf die rote Zone auf zwölf Zähler aus.

Derweil konnte der eingewechselte Lüner Philipp Hanke mit dem TSV Steinbach Haiger in der Regionalliga Südwest einen eindrucksvollen Sieg feiern. Mit 4:0 fegte man den Tabellendritten Kickers Offenbach aus dem eigenen Stadion und wahrt damit alle Chancen, im nächsten Jahr in der dritten Liga spielen zu können.

Dort ist mit Markus Brzenska der erste Lüner schon angekommen. Als Co-Trainer konnte Brzenska am Samstag einen 3:1-Heimsieg seiner Viktoria aus Köln gegen den MSV Duisburg bejubeln. Mit nun 36 Punkten liegen die Domstädter mittlerweile zehn Punkte vor dem ersten Abstiegsplatz und haben damit gute Karten, auch in der kommenden Saison in der dritten Liga starten zu können.

Lesen Sie jetzt