Lenard Exner ist zurück in Lünen - darum verließ er den TV Hörde und die dritte Liga

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Zurück in die Zukunft: Lenard Exner ist wieder beim Verein, wo seine Volleyball-Karriere los ging. Um auch während des Lockdowns fit zu bleiben, hat er eine besondere Bau-Maßnahme ergriffen.

Lünen

, 20.11.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Zuhause ist es doch am schönsten. Das hat sich auch Lenard Exner gedacht. Nach Stationen beim Moerser SC und TV Hörde ist der Volleyballer jetzt wieder da, wo seine Karriere begonnen hat: beim Lüner SV.

„Für mich ist Volleyball nur noch ein Hobby. Ich habe Lust auf dieses Geplänkel“, sagt Exner und meint das gar nicht abwertend. Seit Sommer trainiert er schon bei den Lünern mit. „Sie haben spaßeshalber öfter gefragt, ob ich nicht zurück kommen möchte. Ich fühle mich dem Verein verpflichtet.“ Zu dieser Spielzeit wurde aus Spaß dann Ernst.

Mit Hörde spielte der 27-Jährige in der vergangenen Saison in der dritten Liga. Wobei von „spielen“ nicht die Rede sein konnte. „Ich habe nicht mehr die Zeit gehabt, mich jedes Wochenende für Spiele zu verpflichten. Ich habe das etwas zurückgeschraubt.“

Nach seinem Wechsel vom Lüner SV zum TV Hörde war Exner beim Moerser SC, bevor er wieder nach Hörde zurückkehrte, von wo es im Sommer wieder zu seiner ersten Station Lünen ging. Mit Moers spielte er sogar in der zweiten Liga. „Da waren der Aufwand und die Strecken zum Training und zu Spielen noch weiter.“

Exner fehlte der Bezug zur Mannschaft in Hörde

Jetzt sei er froh, wieder bei seinem Heimatverein zurück zu sein. „Ich kenne sogar noch ein paar Spieler von früher.“ Der Bezug zur Mannschaft habe ihm in Hörde am Ende gefehlt, nachdem Spieler aufgehört hätten, mit denen Exner viel zu tun gehabt habe.

Mit Lünen ist der Rückkehrer in der Oberliga aktiv. „Das ist schon ein gewaltiger Sprung. Das ist schon ein Klassenunterschied.“ Aber auch in dieser Spielzeit konnte Exner noch nicht so viele Partien bestreiten. Nach zwei Spielen wurde die Saison mittlerweile bis Ende des Jahres unterbrochen - Fortsetzung unklar.

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„Das ist verständlich. Aber es ist ärgerlich, dass man nicht weiß, wie es weitergehen soll. Je länger die Hinrunde nach hinten verzögert wird, desto schwieriger wird es.“ Er rechne auch nicht damit, dass sie dieses Jahr zum Training nochmal in die Halle dürften.

Doch Exner hat schon vorgesorgt: Um fit zu bleiben, hat er sich zuhause in Dortmund im Keller ein Fitnessstudio eingerichtet.

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