Leo Knipping sieht die Amateure weiter in Gefahr

Interview

LÜNEN Der Streit um das Sonntagsspiel um 15.30 Uhr in der Fußball-Bundesliga geht weiter. Die Amateure fürchten um Zuschauer und Einnahmen. RN-Sportredakteur Bernd Janning sprach mit Leo Knipping, Geschäftsführer des Westfalenligisten BV Brambauer und damit einer der Vertreter der ranghöchsten hiesigen Amateurklubs.

von Von Bernd Janning

, 03.09.2009, 16:59 Uhr / Lesedauer: 2 min
Leo Knipping sieht die Amateure weiter in Gefahr

BVB-Geschäftsführer Leo Knipping, hier als Hallensprecher bei der Hallen-Stadtmeisterschaft, wehrt sich lautstark gegen das frühe Sonntagsspiel der Bundesliga.

Wir haben uns sofort mit den Waltropern in Verbindung gesetzt und das Spiel auf Freitagabend um 19 Uhr vorgezogen.

Ja. Vielleicht entwickelt sich ja gerade der Freitagabend für uns zu einem attraktiven Spieltag unter Flutlicht im eigenen Stadion.

Die Diskussion um das frühe Sonntagsspiel wird bleiben. Und passen wir Amateure nicht ganz gewaltig auf, werden wir doch noch richtig überrumpelt!

Schon mit 17 Jahren wurde Knipping Jugend-Geschäftsführer bei seinem Heimatverein Vorwärts Ahlen. In Brambauer ist er seit 1986 am Ball, war dort Senioren-, Jugend- und Altherren-Geschäftsführer (86 - 89, 91 - 97).  Seit 1998 ist er als Hauptgeschäftsführer einer der wichtigsten Männer im BVB-Vorstand.  „Wenn ich 2011 aufhöre, war ich lange genug Funktionär. Dann möchte ich den Stress nicht mehr“, erzählt er.  Beim Diskussionsforum der Ruhr Nachrichten diskutierte Knipping mit DFL-Präsident Reinhard Rauball.

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