Letzte Pleite als Spiegelbild der ganzen Saison

BV Brambauer-Lünen

Gut gespielt, trotzdem durch ein spätes Tor verloren. Das (vorerst) letzte Westfalenliga-Spiel des BV Brambauer verlief wie so oft in der letzten Saison.

BRAMBAUER

von Von Marco Winkler

, 04.06.2012, 15:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vor der Abfahrt zum letzten Spiel in Langscheid verabschiedete der BVB scheidende Spieler. Marcel Marino (W. Herne), Patrick Botta (VfL Kamen), Daniel Schaffer (Hammer SpVg) und Christopher Kruse (W. Wickede) nahmen Hochglanzfotos als Abschiedsgeschenk in Empfang. Ebenfalls den Verein verlassen werden Physiotherapeut Goran Miletic, Tolga Buyruk, Ömer Temel, Rasit Cobuloglu (Lüner SV) und Pascal Hoffmeister. Letztere fehlen auf dem Bild.

Vor der Abfahrt zum letzten Spiel in Langscheid verabschiedete der BVB scheidende Spieler. Marcel Marino (W. Herne), Patrick Botta (VfL Kamen), Daniel Schaffer (Hammer SpVg) und Christopher Kruse (W. Wickede) nahmen Hochglanzfotos als Abschiedsgeschenk in Empfang. Ebenfalls den Verein verlassen werden Physiotherapeut Goran Miletic, Tolga Buyruk, Ömer Temel, Rasit Cobuloglu (Lüner SV) und Pascal Hoffmeister. Letztere fehlen auf dem Bild.

„In dieser Szene hat man gesehen, dass uns insgesamt die Konstanz gefehlt hat und wir viel zu viel Lehrgeld bezahlt haben“, so Reis. Die fehlende Konstanz verbindet Brambauer aber auch mit dem Verletzungspech. „Wir hatten keine Möglichkeit einigen Spielern eine Verschnaufpause zu geben. Wenn sich die Mannschaft selber aufstellt, geht es nicht“, weiß Reis. Er hatte auch kaum Möglichkeiten für disziplinarische Maßnahmen, weil er es sich nicht leisten konnte, trainingsschwache Spieler für eine Partie außen vor zu lassen, weil die Alternativen fehlten. Größe zeigte Reis aber über die gesamte Saison, da er trotz dieser Widrigkeiten niemals über das Pech jammerte. Jetzt blickt der Coach optimistisch in die Zukunft. „Wir haben bis auf Daniel Schaffer alle gehalten, die wir halten wollen“, erläutert Reis. In den Gesprächen um die Zukunft forderte er zusammen mit dem Vorstand Identifikation mit dem Verein. „Wir wollten, dass die Spieler zum Klub stehen und unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit zusagen. Das haben einige Abgänge nicht gemacht“, so Reis. Mit dieser neuen Truppe soll bald die Rückkehr in die Westfalenliga gelingen.

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