LSV-Damen setzen sich beim Schlusslicht durch

Volleyball

Ohne Probleme haben die Landesliga-Volleyballerinnen des Lüner SV in Herne gegen Schlusslicht Gladbeck III die Tabellenführung verteidigt. Auch die Damen des SuS Oberaden konnten einen Erfolg verbuchen, ganz im Gegenteil zu den Landesliga-Herren des Lüner SV.

LÜNEN

23.11.2015, 12:58 Uhr / Lesedauer: 2 min
Libera Stefanie Herkelmann (3.v.l.) führte ihr Team gegen Gladbeck zum Sieg.

Libera Stefanie Herkelmann (3.v.l.) führte ihr Team gegen Gladbeck zum Sieg.

Frauen-Landesliga 6 TV Gladbeck III – Lüner SV 0:3 (21:25, 17:25, 14:25)

„Die TVG-Mädchen spielten viel besser als ihr Tabellenplatz und haben uns mit harten Aufschlägen ganz schön zugesetzt, zumal auch unser erster Angriff nicht so durchkam wie sonst“, sagte LSV-Trainer Andreas Josch.

Dann aber fingen sich die Löwinnen, auch weil Libera Stefanie Herkelmann in der Feldabwehr viele Bälle rettete und Zustellerin Jenny Golombek die TVG-Deckung mehrmals ins Leere dirigierte. „Entscheidend für den Sieg aber war die derzeit tolle Moral meiner Mädchen, die sich aus jeder misslichen Lage wieder herauskämpfen“, lobte Josch.

TEAM LSV: Anna Banaschak, Bonnie Breker, Alina Gubkow, Jenny Golombek, Anna-Lena Hageneier, Stefanie Herkelmann, Hannah Lözzer, Helen Meyer, Jana Schmälzer, Julia Schulenberg

Frauen-Landesliga 5 SuS – Hasperbach 3:2 (20:25, 25:23, 25:16, 25:27, 15:9)

Fünf-Satz-Spiele sind die Spezialität der Seelig-Sechs in dieser Saison. Von bisher sieben Spielen ging nun schon das dritte in die Verlängerung – doch diesmal hatten die Grün-Weißen erstmals das bessere Ende für sich. „Zuerst haben wir uns schwer getan“, sagte SuS-Trainer Robert Seelig.

Doch allmählich kippte die Begegnung: Im zweiten Durchgang führte Oberaden ständig. Der dritte Satz verlief so klar, dass die aus der Reserve hochgeschriebene Nicole Daniel ihr Landesliga-Debüt geben konnte, und im dritten Satz schien das Spiel bei 19:10 bereits gelaufen. Doch dann kam es zum Bruch, die Abwehr funktionierte plötzlich nicht mehr richtig und Hasperbach konnte den Satz noch drehen. „Im Tiebreak haben wir uns dann aber wieder zusammengerissen“, lobte Seelig.

TEAM SuS: Nicole Daniel, Svenja Enkelmann, Lena Fehrmann, Mareike Füllner, Corinna könig, Marina Langhans, Janine Schefers, Martha Wallocha, Sarah Wetter

Männer-Landesliga 6 TB Osterfeld – Lüner SV 3:1 (12:25, 26:24, 15:17, 15:18)

Selten ist ein Volleyballmatch derart krass gekippt wie am Samstag in Oberhausen-Sterkrade. Im Sportzentrum Tackenberg beherrschte der LSV den ersten Satz und die Hälfte des zweiten Satzes klar und punktete, meist durch Daniel Holterbork, nach Belieben gegen einen allerdings desolaten Gegner, der weder am Netz noch im Feld Landesliga-Niveau erreichte.

Vielleicht hatten zu viele LSV-Löwen das Spiel geistig schon abgehakt: Sie begannen zu schludern und einfache Bälle zu verschenken, und so schmolz der komfortable 9:2-Vorsprung dahin. Bei 24:22 hatte der LSV zwei Satzbälle, doch der TBO punktete viermal in Folge, das war die Wende des Spiels. Nun zeigte der TBO, wieso er zuletzt dreimal in Folge gewann. Er kämpfte und kombinierte sich in einen Spielrausch hinein, dem LSV jedoch gelangen die einfachsten Bälle nicht mehr. „Vielleicht vertragen wir die Höhenluft an der Spitze nicht“, sagte LSV-Zuspieler Jan Kohlbrecher. Dirk Buschmann

TEAM LSV: Max Espeter, Daniel Holterbork, Jan Kohlbrecher, Jonathan Kühlmann, Martin Lehnhoff, Lukas Lelgemann, Marco Minorowicz, Jens Mumm, Dennis Röckmann, Marc Scheffler, Marc Schmidt, Philipp Zurwieden

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