LSV-Herren wollen im zweiten Anlauf aufsteigen

Volleyball: Relegation

Der Fahrplan zur Relegation steht für die Landesliga-Volleyballer des Lüner SV. Am 22. und 24. April wollen die Rot-Weißen im zweiten Versuchen den Aufstieg in die Verbandsliga endlich perfekt machen. Die Chancen darauf sieht Trainerin Rebecca Keenan besser als noch in der Relegation im vergangenen Jahr.

LÜNEN

, 29.03.2016, 15:56 Uhr / Lesedauer: 2 min
14 der 16 Ligaspiele gewann der Lüner SV in dieser Saison. In der Relegation wollen sich die Lüner nun mit dem Aufstieg in die Verbandsliga belohnen.Goldstein

14 der 16 Ligaspiele gewann der Lüner SV in dieser Saison. In der Relegation wollen sich die Lüner nun mit dem Aufstieg in die Verbandsliga belohnen.Goldstein

Die Herren des Lüner SV treffen am Freitag, 22. April, in der Sporthalle Altlünen auf den Verbandsliga-Drittletzten VV Humann Essen IV, zwei Tage später reist der LSV zum TV Brilon. Humann Essen IV ist die vierte Mannschaft eines Zweitligisten, der zu den ältesten Volleyballvereinen Deutschlands zählt. Er geht auf die Schulmannschaft des Carl-Humann-Gymnasiums in Essen-Steele zurück, die bereits 1967 gegründet wurde. Die "Vierte" gewann in der Verbandsliga vier Spiele und konnte in fünf weiteren einen Punkt ergattern, dieser Kampfgeist sicherte ihr die Relegation vor Absteiger Königsborn. "Essen hat eine junge Mannschaft. In der Rückrunde hat sie sich gesteigert", weiß Keenan um das Potenzial des Kontrahenten.

Qualität besitzt auch der TV Brilon, der für den LSV ein alter Bekannter ist: Zuletzt gastierte die Keenan-Crew im Januar 2015 im Hochsauerland und gewann das damalige Spitzenspiel mit 3:0. Brilon belegte in der Landesliga 5 den zweiten Platz hinter Pivitsheide und ließ unter anderem den SuS Oberaden knapp hinter sich.

"Ich denke, dass es in diesem Jahr einfacher wird in der Relegation", sagt die LSV-Trainerin. Das bedeute nicht, dass es leicht wird. Denn aller Voraussicht nach wird nur das beste der drei Teams in der Verbandsliga starten dürfen. Keenan gibt sich schlagfertig: "Dann werden wir halt Erster."

Im April 2015 hatten die Lüner Herren in der Relegation gegen die starken Teams des TuB Bocholt III und Eintracht Grumme nämlich keine Chance und verloren mit 1:3 und 0:3. "Grumme hatte eine starke Mannschaft und ist nur durch viele Verletzte in die Relegation geraten. Im Spiel gegen uns waren dann viele Verletzte zurück", erinnert sich Keenan. "Bocholt trat mit starken Jugendspieler an, die schon in der 3. Liga gespielt hatten."

Diesmal seien die Kontrahenten schlagbar. Und der LSV sei gut drauf. Mit einem starken Aufschlag- und Angriffsspiel dominierten die Lüner die Liga. Sogar den Meister TSC Eintracht Dortmund schlug die Keenan-Crew zweimal. Am Ende fehlte ein Punkt zum Titelgewinn.

"Natürlich wäre es schön gewesen, in der Meisterschaft aufzusteigen", sagt Keenan, betont aber, dass ein Aufstieg über die Relegation nicht minder schön sei. "Wir gehen in die Verlängerung. Die Motivation ist besonders hoch in zwei Spielen kurz hintereinander. Jeder will aufsteigen." Damit der Traum vom Verbandsliga-Aufstieg auch in Erfüllung geht, werden die Lüner zusätzliche Trainingseinheiten einlegen.

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