LSV-Spielmacher Ekici muss in Schüren zuschauen

Fußball: Westfalenliga

Fußball-Westfalenligist Lüner SV wird seine ersten beiden Pflichtspiele der Saison womöglich ohne Spielmacher Volkan Ekici bestreiten müssen. Dem 25-Jährigen droht nach der Roten Karte am Samstag gegen TuS Eichlinghofen (1:2) beim Turnier des SV Brackel eine mehrwöchige Sperre.

LÜNEN

, 26.07.2016, 16:54 Uhr / Lesedauer: 2 min
Nicht zu stoppen: Volkan Ekici brillierte in der Hinrunde als siebenfacher Torschütze und Spielgestalter.

Nicht zu stoppen: Volkan Ekici brillierte in der Hinrunde als siebenfacher Torschütze und Spielgestalter.

Das Verbandspokal-Spiel am Samstag, 6. August, bei Landesligist Schüren, wird sicher ohne Ekici stattfinden.„Ich hoffe, dass er zum Westfalenliga-Auftakt am 14. August gegen Wickede wieder spielen darf“, sagt LSV-Trainer Mario Plechaty. Die exakte Dauer der Sperre stand am Dienstag noch nicht fest. Sportdirektor Hasan Kayabasi hofft aber, am Mittwoch über die Sperre informiert zu werden.

Verständnis für den Platzverweis hat Ekici selbst auch einige Tage später noch nicht. Nach einem Zweikampf im Strafraum der Dortmunder kam er zu Fall. „Ein klarer Elfmeter“, sagte auch sein Trainer Mario Plechaty. „Der Schiedsrichter hat nicht gepfiffen. Er war aber auch nur darauf aus, mir klar zu machen, wer das Sagen auf dem Platz hat“, so Ekici. Lünens torgefährlicher Spielmacher lieferte sich ein Wortgefecht mit seinem Eichlinghofer Gegenspieler. „Aber keiner hat den anderen beleidigt“, betont der Lüner. Der Unparteiische zückte dennoch die Rote Karte gegen Ekici. „Dabei hat mein Gegenspieler ihn sogar noch darauf hingewiesen, dass ich nichts Schlimmes gesagt habe.“

Auch Kusakci ist gesperrt

Ekici wird somit genau wie Ersin Kusakci, der gegen Eichlinghofen Gelb-Rot gesehen hatte und zehn Tage zuschauen muss, auch das Testspiel gegen Oberligist FC Kray am Mittwoch verpassen (19.30 Uhr, Schwansbeller Weg 7a, Lünen). Damit nicht genug: Plechaty wird auch ohne Lukas Ziegelmeir, Daniel Mikuljanac, Andreas Uphues, Florian Juka, Raphael Knabe, Haris Kahric und Engin Cömert auskommen müssen. Kurzzeitig hatten die Lüner Verantwortlichen am Montag sogar noch darüber nachgedacht, die Testpartie abzusagen. „Es sind aktuell wirklich viele Ausfälle. Ich hoffe, dass wir eine schlagkräftige Mannschaft stellen können“, so Plechaty. Am Dienstagmorgen hatte sich der Lüner Trainer entschieden: „Wir spielen.“

Den Gegner aus dem Essener Stadtteil wird es freuen. Denn der Oberligist sucht 18 Tage vor dem Saisonstart noch nach seiner Form. Den Regionalligisten Wuppertaler SV (0:5) und RW Essen (0:3) unterlag das Team von Stefan Blank zuletzt deutlich. Den LSV-Ligakonkurrenten Horst-Emscher bezwang der FCK nur knapp mit 3:2. Über die Testspiele solle sich die Mannschaft die nötige Kraft holen, sagte Blank dem „Reviersport“. 

Lesen Sie jetzt