LSV spielt um den Klassenerhalt – Die Vorschau

Handball

Am letzten Spieltag geht es für die Bezirksliga-Handballer des Lüner SV noch um alles. Die Mannschaft von Trainer Christian Neve kämpft um den Klassenerhalt und benötigt noch einen einzigen Punkt, um auf der ganz sicheren Seite zu sein. Derweil empfangen die Verbandsliga-Herren des SuS Oberaden Westfalia Halingen.

LÜNEN

, 11.05.2017, 17:18 Uhr / Lesedauer: 3 min
LSV spielt um den Klassenerhalt – Die Vorschau

„Ich bin davon überzeugt, dass wir konzentriert und fokussiert ins Spiel gehen werden, um am Ende den Klassenerhalt zu sichern“, sagt LSV-Trainer Christian Neve (r.).

Verbandsliga 2 Oberaden – Westfalia Halingen Samstag, 19.45 Uhr, Legionärstraße, Bergkamen

Für Handball-Verbandsligist SuS Oberaden (6.) steht das letzte Saisonspiel an. Vor heimischer Kulisse wollen die „Cobras“ noch einmal alles geben, um sich ordentlich zu verabschieden. 

Dabei werden auch Spieler wie Sebastian Pohl und Matthias Massat verabschiedet. Pohl legt aufgrund seiner dauerhaften Rückenbeschwerden eine Handballpause ein. Massat verlässt den Verein. „Wir wollen beide würdig verabschieden. Das haben sie sich verdient“, meint Spielertrainer Alex Katsigiannis. Der Coach kann auf einen vollen Kader zurückgreifen, muss Akteure sogar aussetzen lassen.

Auf 32 Punkte kommen

Oberaden hat sich fest vorgenommen noch einmal zu siegen, um 32 Punkte zu erreichen. „Vor der Saison habe ich als Ziel festgelegt, dass wir 34 Zähler holen. Das haben wir fast geschafft“, sagt er. Mit einem Erfolg und einer gleichzeitigen Niederlade des Fünften ASV Senden könnte der SuS sogar tabellarisch noch auf Platz fünf klettern. „Auch wenn am Ende etwas mehr drin gewesen wäre, wäre das doch auch ein tolles Resultat“, so Katsigiannis. Für die Gäste aus Halingen geht es um nichts mehr. Die Mannschaft hat sich gerettet, steht auf dem drittletzten Platz und kann nicht mehr auf einen Abstiegsrang abrutschen.

In dem Verein herrschte nach dem Trainerwechsel mitten in der Saison viel Unruhe. In Acht sollte Oberaden sich vor Dennis Bichmann nehmen. Er steht auf der Torschützenliste auf Platz drei mit 178 Toren.

Bezirksliga Hellweg Ahlener SG III – VfL Brambauer Samstag, 16.15 Uhr, Dolbergerstraße, Ahlen

Der frischgebackene Bezirksligameister VfL Brambauer hat es am letzten Spieltag mit der Ahlener SG III zutun, die im Saisonschlusssprint den Klassenerhalt sicherte.

„Ahlen ist gerettet, für uns geht es auch um nichts mehr. Ich denke, dass es ein lockeres Spiel wird, in dem sich hoffentlich keiner verletzt“, sagt VfL-Coach Nadim Karsifi. Sein Team zeigte in der gesamten Saison eine starke Leistung und belohnte sich frühzeitig mit der Meisterschaft. „Das hat aber natürlich auch Kräfte gekostet. Ich werde in Ahlen einige Spieler schonen. Sie werden definitiv nicht auflaufen“, sagt er.

Mit Blick auf die Tabelle und des deutlichen 34:27-Sieges im Hinspiel sollte der VfL Brambauer aber keine Probleme haben. „Ahlen wird auch keine Verstärkung von oben erhalten. Das Team ist ja durch“, weiß Karsifi.

Lüner SV – TV Ennigerloh Samstag, 17 Uhr, Kurt-Schumacher-Straße 41-49, Lünen

Aktuell weisen die Rot-Weißen 16:34-Zähler auf, haben zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den der TV Werne (14:36) belegt. Bei einer Niederlage des LSV gegen den TV Ennigerloh und eines gleichzeitigen Sieges des TV Werne würde der Lüner SV auch im Falle eines Punktgewinns des Tabellenzwölften TuS Overbege in die Kreisliga absteigen.

Die beste Ausgangslage aller drei Teams hat aber der Lüner SV. „Wir haben zuletzt gegen Kamen ein gutes Spiel abgeliefert und wollen daran anknüpfen“, sagt Neve und legt nach: „Wir wollen das Heimspiel gewinnen, um uns nicht auf andere verlassen zu müssen.“

Dennoch wird die Aufgabe gegen den TV Ennigerloh keine einfache. „Ennigerloh ist ein starker Gegner, auf den wir gut vorbereitet sein müssen. Wir dürfen den Rückraum nicht ins Rollen kommen lassen“, fordert Neve. In Jan-Henrik Helmig hat das Team nämlich einen wurfgewaltigen Spieler in seinen Reihen, der mit 145 Treffern den zweiten Platz in der Torschützenliste hinter Hendrik Schuchtmann (149) vom SuS Oberaden II einnimmt.

„Ich bin davon überzeugt, dass wir konzentriert und fokussiert ins Spiel gehen werden, um am Ende den Klassenerhalt zu sichern“, so Neve. Dabei hofft er zugleich, dass seine Mannschaft von Beginn an den nötigen Einsatz zeigt, um Ennigerloh zu zeigen, wer Herr im Haus ist. Der Coach muss dabei allerdings auf Robin Stroscher und Henning Albers verzichten.

SuS Oberaden II – VfL Kamen Samstag, 17.45 Uhr, Legionärstraße, Bergkamen

Platz drei hat das Team von Coach Björn Grüter sicher, auch im Falle einer Niederlage. Um noch auf Platz zwei hochzuklettern, müsste der SuS II gegen Kamen punkten und zugleich hoffen, dass der jetzige Zweite Hammer SC bei Schlusslicht HC TuRa Bergkamen II Federn lässt. „Ich bin mit dem Resultat sehr zufrieden. Wir haben uns toll präsentiert“, sagt Grüter. Er hofft, dass seine Mannschaft auch im letzten Pflichtspiel noch einmal zu ihrer Stärke findet. Im Hinspiel gelang Oberaden II ein 29:21-Sieg, den es jetzt gilt zu bestätigen. „Kamen spielt eine starke Deckung. Beide Mannschaften kennen sich untereinander.“ Simon Rodefeld fehlt verletzt.

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