LSV-Trainer Mario Plechaty muss umbauen

Fußball: Westfalenliga

Das torlose Remis gegen Westfalia Herne hat der Lüner SV zwei Erkenntnisse gebracht. Der Tabellenvierte bewegt sich auf Augenhöhe mit dem Spitzenreiter. Und: Bei weiter sieben Punkten Rückstand mischen die Lüner vorerst weiter mit im Titelkampf – trotz der zuletzt sehr durchwachsenen Ausbeute von vier Punkten aus fünf Spielen.

LÜNEN

, 31.03.2017, 16:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Vergangene Woche überzeugte Samet Akyüz auf der Sechs, am Sonntag steht er Trainer Mario Plechaty in Wiemelhausen aber nicht zur Verfügung. Der Grund: Akyüz feiert seinen Junggesellenabschied.

Vergangene Woche überzeugte Samet Akyüz auf der Sechs, am Sonntag steht er Trainer Mario Plechaty in Wiemelhausen aber nicht zur Verfügung. Der Grund: Akyüz feiert seinen Junggesellenabschied.

Fußball: Westfalenliga 2 Conc. Wiemelhausen - Lüner SV Sonntag, 15 Uhr, Glücksburger Straße 25, Bochum

Lünens Trainer Mario Plechaty hat noch eine dritte Erkenntnis gewinnen können: „Herne ist keine Übermannschaft.“ Das Rennen um die Meisterschaft sei für ihn daher auch noch lange nicht entschieden. „Ich bin sicher, dass noch alles enger zusammenrücken wird. Und da wollen wir mitmischen.“

Dafür wird allerdings ein Sieg am Sonntag beim Tabellen-13. Concordia Wiemelhausen zwingend notwendig sein. Der Mitaufsteiger des LSV spielte eine solide Hinrunde, ist nach zuletzt drei Niederlagen aber in Abstiegsgefahr geraten. Nur noch vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz hat das Team von Jürgen Heipertz, mit dem die Mannschaft den Durchmarsch von der Bezirks- in die Westfalenliga geschafft hat.

„Sie hatten zuletzt großes Verletzungspech“, sagt Plechaty über den Gegner. „Wir können es besser“, sagte Heipertz zuletzt aber auch nach der Niederlagenserie. „Wir haben alles selbst in der Hand und müssen jetzt unseren Worten Taten folgen lassen“, so der Coach der Bochumer gegenüber dem Reviersport.

Plechaty stellt sich entsprechend auf ein „sehr schwieriges Spiel“ ein und betont: „Es reicht nicht, wenn man gegen die Topteams eine gute Einstellung hat. Wir müssen am Sonntag genau so Gas geben wie gegen Herne. Auf uns warten jetzt ganz wichtige Wochen.“ An deren Ende die Lüner nur zu gerne weiter eine realistische Chance auf die vorderen Plätzen besitzen wollen.

In Wiemelhausen muss Plechaty seine gegen Herne durchweg überzeugende Startelf aber auf mindestens zwei Positionen umbauen. Volkan Ekici muss mit einer Zerrung passen. Samet Akyüz, gegen Herne etwas überraschend als zweikampfstarker Sechser aufgeboten, fehlt ebenfalls. Er feiert seinen Junggesellenabschied. „Schade. Er hat überzeugt. Das müssen wir kompensieren“, sagt Plechaty.

Dennis Adamczok und Phil Rosenkranz sind mögliche Kandidaten für das Lüner Mittelfeld. Letzterer spielte im vergangenen Jahr eine überragende Debüt-Saison für den LSV, saß zuletzt gegen Herne aber 90 Minuten auf der Bank. „Ich habe mit ihm gesprochen. Phil ist ein junger Spieler. Da ist ein kleines Tief ganz normal“, sagt Plechaty, der noch etwas um die Einsätze von Parnell Hegngi (geschwollenes Auge) und Milan Sekulic (dicker Knöchel) bangen muss. Beide haben unter Woche nicht trainieren können.

LIVETICKER
Die Partie des Lüner SV bei Concordia Wiemelhausen gibt es am Sonntag ab 15 Uhr bei uns im Liveticker.

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