Lünen feiert Einweihung des Timo-Konietzka-Wegs

Fußball

Timo Konietzka ist einer der berühmtesten Söhne der Stadt. In Gedenken an den ehemaligen Profi von Borussia Dortmund und ersten Torschützen der Bundesliga-Geschichte weihte Lünens Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick am Donnerstag den „Timo-Konietzka-Weg“ im Wohnpark „Am Triftenteich“ ein.

LÜNEN

28.08.2014, 18:42 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gemeinsam mit dem Lüner Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick (4.v.l.) weihten die Ehrengäste, unter ihnen ehemalige Mitspieler von Borussia Dortmund, den Timo-Konietzka-Weg ein, der in die neue Wohnsiedlung auf dem ehemaligen Sportplatz Triftenteich führt.

Gemeinsam mit dem Lüner Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick (4.v.l.) weihten die Ehrengäste, unter ihnen ehemalige Mitspieler von Borussia Dortmund, den Timo-Konietzka-Weg ein, der in die neue Wohnsiedlung auf dem ehemaligen Sportplatz Triftenteich führt.

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Timo-Konietzka-Weg eingeweiht

Timo Konietzka ist einer der berühmtesten Söhne der Stadt Lünen. Am Donnerstag weihte Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick den "Timo-Konietzka-Weg" ein.
28.08.2014
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Gemeinsam mit dem Lüner Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick (4.v.l.) weihten die Ehrengäste, unter ihnen ehemalige Mitspieler von Borussia Dortmund, den Timo-Konietzka-Weg ein, der in die neue Wohnsiedlung auf dem ehemaligen Sportplatz Triftenteich führt.© Foto: Goldstein
BVB-Stürmer Timo Konietzka (r.) im Spiel gegen Werder Bremen.© Foto: dpa
Der "Timo-Konietzka-Weg" erinnert an den ersten Torschützen der Fußball-Bundesliga.© Foto: Goldstein
Rolf Quast erläuterte die Ausstellung am Kassenhäuschen. RN-FOTO© Foto: Goldstein
Im Wohnpark "Am Triftenteich" erhielt Timo Konietzka seinen eigenen Straßennamen.© Foto: Goldstein
Timo Konietzka.© Foto: dpa
Die Anwohner freuen sich, dass dem berühmtesten Sohn der Stadt diese Ehre zuteil wird.© Foto: Goldstein
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Timo-Konietzka-Weg eingeweiht

Timo Konietzka ist einer der berühmtesten Söhne der Stadt Lünen. Am Donnerstag weihte Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick den "Timo-Konietzka-Weg" ein.
28.08.2014
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Gemeinsam mit dem Lüner Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollick (4.v.l.) weihten die Ehrengäste, unter ihnen ehemalige Mitspieler von Borussia Dortmund, den Timo-Konietzka-Weg ein, der in die neue Wohnsiedlung auf dem ehemaligen Sportplatz Triftenteich führt.© Foto: Goldstein
BVB-Stürmer Timo Konietzka (r.) im Spiel gegen Werder Bremen.© Foto: dpa
Der "Timo-Konietzka-Weg" erinnert an den ersten Torschützen der Fußball-Bundesliga.© Foto: Goldstein
Rolf Quast erläuterte die Ausstellung am Kassenhäuschen. RN-FOTO© Foto: Goldstein
Im Wohnpark "Am Triftenteich" erhielt Timo Konietzka seinen eigenen Straßennamen.© Foto: Goldstein
Timo Konietzka.© Foto: dpa
Die Anwohner freuen sich, dass dem berühmtesten Sohn der Stadt diese Ehre zuteil wird.© Foto: Goldstein
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Auf dem ehemaligen Sportplatz am Bahndamm begann in den 50er-Jahren die Karriere des 1938 geborenen Konietzka, der 1957 in der A-Jugend des VfB 08 Lünen gegen den FC Schalke 04 um die Industriemeisterschaft antrat und mit 1:2 verlor. Seit seinem 15. Lebensjahr arbeitete Friedhelm Konietzka, von allen nur Timo genannt, wie sein Vater und seine drei Brüder auf der Zeche Viktoria.

In lebhaften Erinnerungen schwelgten am Donnerstag die ehemaligen Mannschaftskameraden Kurrat, Thiemann und Steinkuhl aus der Zeit bei der Borussia unter Trainer Max Merkel, der die Lüner Talente für den Profi-Fußball entdeckt hatte. Sie mussten sich in der damals strengen Hackordnung gegen die BVB-Größen Max Michallek, Adi Preißler, Fredy Kelbassa, Alfred Niepieklo und Jockel Bracht behaupten. „Seine technischen Fähigkeiten und der unbändige Ehrgeiz“ begeisterten sie besonders an Konietzka, der täglich mehrfach trainierte und beidfüßig im Sturmzentrum brillierte.  

Timo Konietzka wurde am 2. August 1938 in Lünen geboren. Mit dem Fußball begann er beim VfB 08.

Er wechselte 1960 zu Borussia Dortmund und wurde 1963 Deutscher Meister.

Am 12. März 2012 nahm er sich aufgrund einer schweren Krankheit mit Hilfe einer Schweizer Sterbehilfeorganisation das Leben.

Die Initiative zum neuen Straßennamen kam von GFL-Ratsherr Hans-Peter Bludau, der selbst lange in der Triftenteich-Arena beim VfB Lünen 08 aktiv war. Der Klub stellte den Antrag, der Rat stimmte zu. Und nicht nur das: Die Reihenhaus AG, die „Am Triftenteich“ 65 neue Wohnhäuser entstehen lässt, renovierte das alte Kassenhäuschen des Sportplatzes zu einem Fußball-Museum. „Um an die Historie des Geländes zu erinnern“, so Reihenhaus-Sprecher Achim Behn. Mit einer Zeittafel, den Vereinsemblemen und weiteren Erinnerungsstücken widmet sich das in den Farben der Vereine FC Lünen 1974 und VfB 08 Lünen gestrichene Museum der Zeit zwischen 1937 und 2010, als am Triftenteich der Fußball rollte. Rolf Quast, letzter Kassenwart des FC Lünen, erläuterte den Gästen, darunter die VfB-Vorsitzenden Udo Wiemer und Dirk Wolf sowie der letzte FC Lünen-Vorsitzende Christian Skaletz, am Donnerstag die Ausstellung.

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