Lünens größte Fußball-Jugendabteilung kehrt auf den Platz zurück

Fußball

Die größte Jugendfußball-Abteilung Lünens kehrt in dieser Woche auf den Platz zurück. Der Verein will aus einem ersten Testlauf Schlüsse für eine größere Herausforderung ziehen.

Lünen

10.03.2021, 14:40 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Fußballer der größten Lüner-Jugendabteilung stehen bald zumindest teilweise wieder auf dem Platz.

Die Fußballer der größten Lüner-Jugendabteilung stehen bald zumindest teilweise wieder auf dem Platz. © Günther Goldstein

Es soll wieder losgehen: Was man beinahe schon gar nicht mehr zu hoffen gewagt hat, wird nun doch endlich Realität: Nach einem intensiven und langen Gespräch der Vereins-Verantwortlichen mit der Stadt Lünen herrscht beim TuS Westfalia Wethmar nun Klarheit, wann der Verein auf den Trainingsplatz zurückkehrt. Das gab die Westfalia per Pressemitteilung bekannt.

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Am Mittwoch erfolgt bei der Westfalia der Startschuss. Dann nehmen die D1-, D3-, F1- sowie die F2-Junioren wieder den Platz an der Wehrenboldstraße für sich in Anspruch. Am Freitag und Montag folgen die weiteren D- und F-Junioren der Grün-Weißen.

Stephan Polplatz überbringt die frohe Botschaft bei Westfalia Wethmar

Wethmars Vorsitzender Stehpan Polplatz zeigt sich positiv gestimmt und erleichtert: „Wir freuen uns, dass wir unseren Mitgliedern diese gute Nachricht übermitteln können.“ Polplatz muss allerdings einschränken: „Zunächst werden in dieser Woche aufgrund der Vorgaben von Bund und Ländern nur die Kinder bis zum Alter von 13 Jahren – also D1 bis hinunter zur F3 – wieder auf den Kunstrasen zurückkehren. Die älteren Altersgruppen werden später nachfolgen.“

Auch die Minikicker sollen erst ab der kommenden Woche wieder auf dem Platz stehen. Bei den Minis zählt die Westfalia über 20 Kinder in der Mannschaft, weshalb der Verein sich zusätzliche organisatorische Maßnahmen überlegen muss. „Diese Woche wollen wir nutzen, um zu schauen, wie das so läuft“, so Polplatz am Mittwoch auf Anfrage dieser Redaktion.

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Schon jetzt weist Polplatz auf die strengen Bestimmungen und Hygiene-Vorschriften hin, die der TuS „eins zu eins“ umsetzen und an seine verantwortlichen Übungsleiter weitergeben wird: „Diese Richtlinien sind ausnahmslos einzuhalten. Wer sich nicht daran hält, wird vom Betrieb kompromisslos wieder ausgeschlossen.“ Polplatz und sein Vorstandsteam haben eine Liste erstellt, laut der die folgenden Punkte eingehalten werden müssen:

  • Beschränkung auf Teams bis zur U13 (D-Junioren)
  • Maskenpflicht auf dem gesamten Gelände bis zur Sportfläche
  • Eltern haben keinen Zutritt zum Gelände
  • Auf der Sportfläche sind während der Einheit nur zwei Trainer zulässig. Ein weiterer Trainer/Betreuer muss sich außerhalb des Innenraums unter dem Terrassen-Dach des „TuS-TREFF 48“ aufhalten
  • Kontaktnachverfolgung über die FLVW-App
  • Torwart-Training mit einem Sportler und einem Trainer ist wieder möglich
  • Das Training – auch mit Kontakt – ist auf die eigene Gruppe von maximal 20 Kindern zu beschränken, es ist kein mannschaftsübergreifendes Trainingsspiel möglich
  • Leichtathletik-Training mit Kindern ist unter den genannten Rahmenbedingungen wieder möglich

Nicht nur aufgrund der gesundheitlichen Bedeutung weist Polplatz noch einmal auf die Wichtigkeit der Einhaltung aller Vorgaben hin. „Die Stadt Lünen hat sich eine stichprobenweise Prüfung durch das Ordnungsamt vorbehalten“, so der Vorsitzende. Bei Nicht-Beachtung drohen Ordnungs- und Geldstrafen.

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Trotz aller bürokratischer anstrengender Prozesse im Vorfeld überwiegt jedoch ganz eindeutig die Vorfreude. „Wir alle sind froh, dass es zumindest teilweise wieder losgehen kann. Es ist endlich ein erster Schritt in die richtige Richtung“, so Polplatz.

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