Lüner Klubs hadern mit ihren Torchancen

Fußball-Kreisliga DO

Eines haben die Lüner Vertreter in den Dortmunder Kreisliga-A-Staffeln gemeinsam: Sie alle hadern mit der Verwertung ihrer Torchancen. Der SV Preußen II hat darüber hinaus noch weitere Probleme - die Lage in den Ligen im Überblick.

LÜNEN

von Von Dirk Buschmann und Marco Winkler

, 20.09.2011, 18:41 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lüner Klubs hadern mit ihren Torchancen

noch niemand das Wort „Meisterschaft“ in den Mund nehmen. „Unser vorrangiges Ziel muss sein, uns kontinuierlich weiterzuentwickeln“, so Trainer Andreas Roch, der betont: „Das Spiel nach vorne ist noch verbesserungsfähig, außerdem sind wir vor dem Tor noch nicht abgeklärt genug.“ Ins gleiche Horn bläst Trainer Thorsten Heimann vom

: „Wir hätten gegen Asseln viel früher führen und auch höher gewinnen müssen, wären wir nicht so fahrlässig mit den Chancen umgegangen. Genau das dürfen wir uns weder die Spitzenteams der Liga noch gegen die Albaner vom KF Sharri Dortmund erlauben.“ Heimann kündigte bereits an, dass die Konzentration das Thema der Trainingswoche sein wird. Noch schwerer wiegt das Thema „Torchancen“ dort, wo es sie nicht im Übermaß gibt. So war für den

gegen den favorisierten VfL Kemminghausen sogar etwas möglich. „Die Jungs haben gekämpft, sich ins Spiel reingebissen und sogar spielerisch mitgehalten, es war eine imponierende Leistung gegen ein Spitzenteam der Liga“, freute sich Trainer Thomas Voigt und forderte: „Wir müssen nur mal eine Führung verteidigen und kaltschnäuziger vor dem Tor sein, so kommen wir aus dem Keller.“ So könnte auch gegen Scharnhorst eine Überraschung möglich sein. „Allerdings ist Scharnhorst eine ausgesprochen spielstarker und ausgebuffter Gegner“, warnt Holger Branse nach dem 0:4 des

bei der SGA. Im Übrigen hat auch der SVP drei Großchancen liegen lassen. „Sonst wäre es noch spannend geworden“, meint Branse. Doch da die Preußen ohnehin als Außenseiter anreisten, ist das Spiel abgehakt – der Blick geht aufs Derby gegen Gahmen. „Das wird eine enge Kiste!“, ist Branse sich sicher. Aufs Derby freut sich auch Milan Mikuljanac, zumal sich seine

gegen Ay Yildiz Derne einen Punkt redlich verdiente. „Wir waren mit Derne auf Augenhöhe, hatten gleich viele Chancen und mehr Spielanteile.“ Dies seien die Früchte einer intakten Mannschaft, in der jeder auf seinen Einsatz lauere und die Stimmung gut sei. Mikuljanac stimmt bereits auf das Derby ein: "In einem Lokalduell gewinnt immer der Schlauere.“

will auch nach dem Spielabbruch gegen Berghofen weiter um den Klassenerhalt kämpfen. „Das Potenzial um die Klasse zu halten ist vorhanden“, ist sich Trainer Frank Schlierkamp sicher. Allerdings haben die Preußen mehrere Problembereiche: Vier Spieler aus dem 20-Mann-Kader sind noch nicht spielberechtigt. Sechs weitere sind angeschlagen und rufen ihr Können derzeit nur zum Teil ab. „Das sind keine weltbewegenden Blessuren, aber sie behindern natürlich“, so Schlierkamp, der somit nur zehn gesunde Spieler zur Verfügung hat. Doch trotz allem werfen die Horstmarer die Flinte nicht ins Korn. „Die Stimmung ist trotz der Niederlagen gut“, versichert Schlierkamp.

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