Westfalenliga oder Wechsel - Ali Sener vom Lüner SV verfolgt ehrgeizige Ziele

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Ali Sener ist gerade einmal 19 Jahre alt und will beim Lüner SV unbedingt in der Westfalenliga spielen. Gelingt dies nicht, denkt der ehrgeizige Nachwuchsspieler über einen Wechsel nach.

Lünen

, 17.07.2019 / Lesedauer: 3 min

Ali Sener ist wohl das, was man klassischerweise einen Perspektivspieler nennen könnte. Er gehört zum jungen Nachwuchs bei den Fußballern des Westfalenligisten Lüner SV. Er ist gerade einmal 19 Jahre alt, kommt aus der A-Jugend der Rot-Weißen und steht vor seinem ersten Jahr im Seniorenbereich.

Damit wäre er jemand, den man in der Bezirksliga-Zweiten sukzessive für den Westfalenliga-Kader aufbauen kann. Doch das ist nicht Seners Plan. Er will möglichst schnell den Sprung in das Westfalenliga-Aufgebot der Schwansbeller Elf schaffen.

Ali Sener: „Ja, ich will es ins Westfalenliga-Team schaffen.“

„Ja, ich will es ins Westfalenliga-Team schaffen“, sagt der ehrgeizige Offensivmann. „Ich weiß, dass es schwer wird. Es gibt sehr gute Spieler. Ich glaube aber, dass es möglich ist.“ Am Sonntag war Sener im Einsatz für den LSV. Die Westfalenliga-Erste testete gegen Oberliga-Absteiger FC Brünninghausen (2:3).

Sener wurde eingewechselt. „Ich habe vorne rechts gespielt und war zufrieden mit meiner Leistung“, sagt der Nachwuchsspieler. „Es sind noch einige bei uns im Urlaub, aber bisher sehe ich auf dieser Position noch weniger Konkurrenz.“

Sener wollte eigentlich zum BSV Schüren wechseln

Erst in der vergangenen Woche hatte Sener das erste Training bei den Lünern absolviert. Denn eigentlich hatte er vor, zum BSV Schüren, Ligakonkurrent des LSV in der Westfalenliga, zu wechseln. Allerdings verpasste Sener die Abmeldefrist. Ihm drohte eine sechsmonatige Sperre.

„Wir haben entschieden, dass es die beste Option ist, wenn ich beim Lüner SV bleibe und Spielpraxis sammle“, so Sener, der einen Wechsel im Winter nicht ausschließen möchte. In der vergangenen Spielzeit war er der beste Torschütze in der Lüner Bezirksliga-A-Jugend.

Auch Murat Büyükdere, spielender Co-Trainer des Bezirksliga-Aufsteigers LSV II, ist angetan von Sener: „Er ist ein sehr guter Techniker.“ Büyükdere bescheinigte Sener auch im Testspiel der LSV-Zweiten am Montagabend gegen Eving Selimiye Spor (1:2) eine starke Leistung. „Er hatte zwei oder drei hundertprozentige Torchancen“, so der Co-Trainer, der Chef-Coach Kadir Kaya vertrat.

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Die Hoffnungen von Sener muss er jedoch dämpfen: „Er braucht noch mehr Kondition. Die erste Mannschaft hat einen riesigen Kader mit hochverdienten und erfahrenen Spielern. Junge Spielern werden die Chance bekommen, da reinzuschnuppern, aber es wird schwer.“

Von daher wird sich Sener wohl erst einmal auf Bezirksliga-Fußball einrichten müssen. Für diesen Fall erwägt der 19-Jährige einen Wechsel in der Winterpause.

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So war der erste Tag beim Training des Lüner SV. © Patrick Schröer
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