Lüner SV angelt sich einen Linksfuß, der schon mit Borussia Dortmund einen Titel gewann

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Noch einmal hat der Lüner SV seinen Kader für die kommende Westfalenliga-Saison verstärkt. Der Linksfuß ist beim LSV bereits bestens bekannt - genauso wie bei Borussia Dortmund.

Lünen

, 09.08.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auf dem erstem Mannschaftsfoto für die Saison 2020/2021 in der Westfalenliga 1 grinst der Neuzugang schon in die Kamera. Auf Anfrage dieser Redaktion bestätigte der Lüner SV die nächste Neuverpflichtung.

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Zwischen Dzanan Mujkic und Ali Bozlar sitzt der nächste Neuzugang der LSV und posiert roten Trikot. Nun bestätigte Lünens Trainer und Sportlicher Leiter Christian Hampel die feste Verpflichtung von Justice Agyeman.

Justice Agyeman soll eine „weitere Alternative“ darstellen für den Lüner SV

Der athletische Flügelspieler ist für die linke Seite eingeplant, soll dort eine „weitere Alternative“ darstellen, so Hampel. „Er hat einen guten linken Fuß“, so der LSV-Coach.

Adäquate Verstärkungen für die linke Seite zu finden, sei oft schwierig, so Hampel. Vor allem, wenn der gesuchte Spieler Linksfuß sein soll, ist die Auswahl schnell arg begrenzt. „Von daher bot sich das an und wir haben es umgesetzt“, so Hampel.

Justice Agyeman verstärkt den Lüner SV auf der linken Seite.

Justice Agyeman verstärkt den Lüner SV auf der linken Seite. © Timo Janisch

Schon in der Winterpause der vergangenen Saison hatte der 23-Jährige mit dem Westfalenligisten trainiert. Da hatte sich eine Verpflichtung allerdings noch zerschlagen. „Sein Fitnesszustand ist deutlich besser als im Winter“, sagt Hampel über seine jüngsten Eindrücke von Agyeman.

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Agyeman war bereits in der Rückrunde der Saison 2016/2017 ein paar Monate für den LSV aktiv. Im Testspiel gegen den B-Ligisten BV Lünen am vergangenen Freitag trug Agyeman schon das LSV-Trikot. Zunächst spielte er im linken Mittelfeld, nahm später eine zentralere Rolle ein. Viel gelang Agyeman noch nicht, doch er präsentierte sich sehr aktiv und deutete sein Potenzial stellenweise an.

Das dürfte nicht zuletzt an der guten Ausbildung liegen, die der Linksfuß genossen hat. Einen Teil seiner Jugend verbrachte er bei Borussia Dortmund. Mit der B-Jugend des BVB feierte er 2014 sogar den Gewinn der Deutschen Meisterschaft.

Christian Hampel: „Er hat es ein bisschen schleifen lassen“

Anschließend fand Agyeman nicht richtig in die Spur. Eine schwerwiegende Verletzung bremste ihn aus, nach seinem Intermezzo beim LSV folgten Stationen beim VfB Hilden, SSV Hagen und bei Westfalia Wickede. Nirgendwo blieb Agyeman länger als ein Jahr.

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„Er hat es ein bisschen schleifen lassen“, so Hampel. Zuletzt habe Agyeman aber den Eindruck hinterlassen, wieder richtig angreifen zu wollen. „Ich erhoffe mir einfach, dass er an seine Qualitäten rankommt“, sagt Hampel.

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