Lüner SV hat laut Trainer Christian Hampel „Scheiße am Fuß“

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Beim Landesligisten SG Bockum-Hövel ist der Lüner SV im Test für seine momentan mangelhafte Chancenausbeute bestraft worden. Knapp unterlag der Westfalenligist dem Gastgeber mit 4:5.

Lünen

, 19.08.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

SG Bockum-Hövel – Lüner SV 5:4 (1:0)

„Erste Halbzeit war ich absolut zufrieden, wir haben fußballerisch ein richtig gutes Spiel gemacht – bis jetzt die beste Halbzeit, die wir in der Vorbereitung gespielt haben“, sagte Christian Hampel, Trainer beim Westfalenligisten Lüner SV, nach der Partie am Dienstagabend. Doch abermals ließen die Lüner zu viele Chancen liegen.

Rafael Miguel Lopez Zapata bestrafte die Gäste kurz vor der Halbzeitpause mit seinem Tor zum 1:0 (42.). „Nicht leistungsgerecht: ein absoluter Witz“ sei das Gegentor aus Hampels Sicht gewesen. Insgesamt sechs hundertprozentige Torchancen habe der LSV in Durchgangs eins liegengelassen. Hampel: „Bockum-Hövel kommt ein Mal vor das Tor und das Ding ist gleich drin.“

„Scheiße am Fuß“

Bereits nach zwei Spielminuten lief David Loheider allein auf den gegnerischen Torwart zu, und vergab. In der ersten Viertelstunde scheiterten die Lüner im Eins-gegen-Eins mit Keeper Tobias Krakor zwei weitere Male. Auch Jan Nielinger (29.), Luca Frenzel (33.) und Sascha Ernst (39.) verzweifelten am hervorragenden Schlussmann der Gastgeber. „Also, da haben wir aktuell so ein bisschen die Scheiße am Fuß“, sagt Hampel und ergänzt: „Aber ich werte das einfach nicht. Ich sehe, wie es läuft.“

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Fauxpas entscheidet Spiel

In Durchgang zwei ließ der LSV vor allem in der Defensive nach, zeigte sich teilweise unkonzentriert. Die Konsequenz: weniger Ballbesitz. „Wir wurden relativ häufig ausgekontert“, erklärt Hampel. So stand es plötzlich 2:4 aus Lüner Sicht. In der Endphase bäumten sich der LSV nochmals auf. „Kommen dann auch mit einer guten Moral auf 4:4 ran, und bekommen dann aber auch mit dem Schlusspfiff ein völlig unnötiges 5:4“, sagt Hampel. Bei einem eigentlich harmlosen Ball rutschte die Defensivzentrale des LSV aus und lud zum Gegentor ein. „Darf auch nicht passieren, aber gut: Vorbereitung. Der Test ist da, um zu testen“, sagt Hampel.

Lüner SV: Josch – Rudolf, Ernst, Lahr, Nielinger, Frenzel, Göke (46. Sekulic), Demircan (46. Mujkic), Kröner, Burg (46. Masic), Loheider, Kokollari (71.)

Tore: 1:0 Zapata (42.), 1:1 Mujkic (49.), 2:1 Wohlrath (51.), 2:2 Loheider (FE, 55.), 3:2 Zapata (59.), 4:2 Westmeyer (83.), 4:3 Loheider (86.), 4:4 Rudolf (90.), 5:4 Kilinc (90.+)

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