Lüner SV holt „absolutes Mentalitätsmonster“ aus der Regionalliga

rnFußball-Westfalenliga

Über 200 Einsätze in der Regional- und Oberliga hat der Neuzugang des Lüner SV schon gesammelt. Mehr als einmal stand der 30-Jährige sogar schon im DFB-Pokal auf dem Rasen.

Lünen

, 29.06.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Über 200 Einsätze in der Regional- und Oberliga hat der Neuzugang des Lüner SV bereits gesammelt. Mit seinen 30 Jahren will er seine Karriere beim Fußball-Westfalenligisten aber nicht einfach nur ausklingen lassen.

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„Ein absolutes Mentalitätsmonster“ habe der Lüner SV verpflichtet, sagt Christian Hampel. Der Trainer und Sportliche Leiter des LSV machte am Freitagabend den Wechsel von Marius Kröner in die Kampfbahn Schwansbell perfekt.

Christian Hampel (l.) begrüßt Marius Kröner in der Kampfbahn Schwansbell.

Christian Hampel (l.) begrüßt Marius Kröner in der Kampfbahn Schwansbell. © Bernd Janning

Kröner kommt vom SV Lippstadt aus der Regionalliga West, wo aktuell auch die beiden ehemaligen Lüner Johannes Zottl und Marc Woller unter Vertrag stehen. Für den SVL bestritt Kröner in der inzwischen abgebrochenen Saison zwölf von 22 möglichen Liga-Spielen.

Kröner ist in der Innenverteidigung zuhause und hat mit 1,92 Meter auch die richtige Körpergröße für den Einsatz in der Defensivzentrale. „Er ist absolut noch auf Top-Niveau und super fit“, sagt Hampel über seinen Neuzugang.

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Er verspricht sich von dem Routinier, dass er seine Erfahrung an jüngere Mitspieler weitergibt. Mit Felix Rudolf und Gianluca Reis verfügt der LSV über zwei junge Innenverteidiger mit einem großen Potenzial, die logischerweise aber manchmal noch etwas wackelig sind.

Christian Hampel: Marius Kröner soll der Papa in der Defensive sein

„Er wird sehr, sehr wertvoll sein für unsere jungen Spieler in der Defensive. Da erwarte ich von Marius, dass er der Papa in der Defensive ist“, so Hampel. Er spricht von einem klugen Transfer, der zu hundert Prozent Sinn mache.

Der 30 Jahre alte Kröner sammelte schon in vielen unterschiedlichen Ligen und Vereinen Erfahrungen. Unter anderem lief er neben der Regionalliga West schon in der Oberliga Südwest, Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar und in der Oberliga West auf. Zwei mal stand er sogar im DFB-Pokal auf dem Rasen. 19 Tore erzielte er bei seinen 224 Einsätzen oberhalb der Westfalenliga.

Kröner trug während seiner Laufbahn schon das Trikot der SG Burgohl, der Hammer Spielvereinigung, des SV Roßbach/Verscheid, des TuS Erndtebrück und eben das des SV Lippstadt.

Marius Kröner spielte schon im DFB-Pokal

Dem Regionalliga-Fußball kehre Kröner nun aber bewusst den Rücken, so Hampel. Der Neu-Lüner macht sich selbstständig. „Da ist Regionalliga-Fußball mit mindestens fünf Mal Training die Woche nicht mehr angesagt“, sagt Hampel.

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Trotz mehrerer Angebote aus der Regionalliga habe sich Kröner also dazu entschieden, kürzerzutreten und seine Karriere in der Ober- oder Westfalenliga fortzusetzen. Die Wahl fiel schließlich auf den LSV. Hampel hatte einen Tipp erhalten, dass Kröner sich umorientieren wolle und hat sich „sofort intensiv gekümmert“, wie er selbst sagt. „Er will seine Karriere nicht einfach ausklingen lassen“, sagt Hampel.

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