Lüner SV kombiniert sich zur Hallenkrone

Hallenstadtmeisterschaft

Der Lüner SV war auf Revanche und Wiedergutmachung aus. Das klappte. Der Westfalenligist erteilte seinen Konkurrenten eine Lehrstunde. Ein Verein kassierte sogar 13 Gegentore vom LSV.

Lünen

, 23.12.2018, 15:18 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lüner SV kombiniert sich zur Hallenkrone

So sehen Sieger aus: Der Lüner SV feierte am Samstagabend den Sieg bei den Hallenstadtmeisterschaften. © Jürgen Weitzel

Das Ziel, das sich Fußball-Westfalenligist Lüner SV bei den Lüner Hallenstadtmeisterschaften gesetzt hatte, war klar: Für den klassenhöchsten Lüner Verein zählte nach der Schmach im Vorjahr (Der LSV verlor im Finale gegen A-Ligist TuS Niederaden, Anm. d. Red.) nur der Stadtmeistertitel. Am Ende lösten die Schwansbeller ihre Aufgabe mit Bravour, gerieten nur selten wirklich ins Wanken. „Wir hatten natürlich die Vorstellung, dass es genau so läuft. Wir haben den Titel souverän geholt und freuen uns. Jetzt muss ich erst einmal runterkommen“, sagte Trainer Kadir Kaya, der den LSV in diesem Jahr in Lünen coachte.

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So waren die Hallenfußballstadtmeisterschaften

Eindrücke von den Titelkämpfen der Herren.
23.12.2018
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© Goldstein/Weitzel
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In der Zwischenrunde gab es eine kurze Phase, in der der Lüner SV um das Weiterkommen bangen musste. B-Ligist SG Gahmen bot im ersten Durchgang Paroli, ging sogar in Führung. Die LSV-Kicker um Kapitän Marcel Ramsey behielten allerdings trotz kurzweiliger Unterzahl die Nerven, drehten die Partie zu ihren Gunsten. Am Ende siegte der LSV dann doch standesgemäß mit 6:2.

Wethmars große Klatsche

Noch deutlicher wurde es im Folgespiel, als die Lüner auf ihren Rivalen Westfalia Wethmar trafen. Dem Bezirksligisten erteilten die Rot-Weißen eine gewaltige Lehrstunde. Taktisch war die Westfalia, die insgesamt solide auftrat, vollkommen von der Rolle, agierte naiv. Ganze 13 Tore schenkten die Lüner den Wethmarern ein – 13:2. Die Niederlage traf die Mannen von der Wehrenboldstraße so heftig, dass zunächst kein Wethmarer Verantwortlicher zur Siegerehrung kam. Erst mit Verzögerung trottete TWW-Kapitän Nico Stork in die Halle zurück und holte sich den Pokal für den vierten Platz ab.

Ein wenig enger verlief das Endspiel gegen den A-Ligisten VfB Lünen. Die Süder zogen sich in der Anfangsphase zurück, standen zunächst defensiv kompakt. Erst nach einer unnötigen Zwei-Minuten-Hinausstellung gegen Simon Weis, der sich beim Unparteiischen beschwerte, kam der LSV zu seinen Toren, siegte am Ende mit 4:2. VfB-Torjäger Tim Gehrmann, der im Finale einmal traf, zollte dem LSV nach dem Turnier Respekt. „Gegen den LSV kann man verlieren, ich bin froh, dass wir keine 13 Stück wie Wethmar bekommen haben. Wir haben uns aber super verkauft und feiern trotzdem“, so der Angreifer.

Marcel Ramsey, LSV-Kapitän, hat jetzt neue Ziele im Blick: „Wir sind heiß auf die Dortmunder Stadtmeisterschaften und wollen dort eine gute Leistung abrufen“.

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